## Abstract Schweißverbindungen von austenitischen CrNiMo‐Stählen können durch Seigerungen und Ausscheidungen in der Wärmeeinfluß‐, Hochtemperaturzone und im Schweißgut gegenüber dem Grundwerkstoff loch‐ und spaltkorrosionsanfälliger sein. Geeignete Prüfmethoden sind zur Optimierung von Schweißtec
Zur Korrosionsprüfung von Schweißverbindungen hochlegierter CrNiMo-Stähle und NiCrMo-Legierungen
✍ Scribed by Dr. G. Riedel; Dr. C. Voigt; H. Werner
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1997
- Tongue
- German
- Weight
- 887 KB
- Volume
- 48
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Schweißverbindungen (SV) von hochlegierten CrNiMo‐Stählen und NiCrMo‐Legierungen können durch Seigerungen und Ausscheidungen in der Wärmeeinfluß, Hochtemperaturzone und/oder im Schweißgut gegenüber dem lösungsgeglühten Grundwerkstoff lokalkorrosionsanfälliger sein. Zur Ermittlung dieser Unterschiede dienen der FeCl~3~‐Test (10% FeCl~3~. 6aq), der “Grüne Tod”‐Test (11,5% H~2~SO~4~, 1,2% HCl, 1% CuCl~2~, 1% FeCl~3~) sowie potentiostatische Halteversuche in künstlichem Meerwasser oder in 3% NaCl‐Lösung. Speziell für die Prüfung höchstlegierter Werkstoffe wurde ein CaCl~2~‐Test entwickelt (4,5M CaCl~2~, 8–10 h potentiostatischer Halteversuch bei + 200 mV (GKE)), der bis 115°C bei Atmosphärendruck betrieben werden kann.
In der Reihenfolge FeCl~3~‐Test, “Grüner Tod”‐Test, CaCl~2~. Test steigt die Aggressivität.
Artgleiche und gestuft überlegierte Schweißverbindungen (WIG, Streckenenergie 7 und 15,5 kJ/cm) von den Werkstoffen 1.4529, 1.4562, 2.4856, 2.4819 werden in verschiedenen Tests und von den Werkstoffen 1.4406, 1.4539, 1.4439, 1.4563 nur artgleiche SV im FeCl~3~‐Test vergleichend untersucht. In stark sauren Medien ergibt erst eine hoch überlegiert ausgeführte SV (Schweißzusatz: 2.4607) das beste Korrosionsverhalten, gemessen an den kritischen Lokalkorrosionstemperaturen.
Messungen von Passivierungsstromdichten können auch für Korrosionsuntersuchungen von Schweißverbindungen eingesetzt werden. Passivierungsstromdichten verhalten sich tendenziell umgekehrt proportional zu kritischen Lokalkorrosionstemperaturen. Geeignete Elektrolyte sind u.a. 0,2M H~2~SO~4~ + 1M NaCl + 10^−3^% KSCN, N~2~‐begast, 25–60°C und xM H~2~SO~4~ + 4M NaCl + 10^−3^% KSCN (x = 0,05‐1), 25°C, Luftkontakt.
Im Lokalkorrosionstest ist ein Einfluß der Streckenenergie angedeutet aber nur gering, bei Passivierungsmessungen mitunter deutlicher ausgeprägt.
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## Abstract Es wurde der Frage nachgegangen, inwieweit eine Oberflächennachbehandlung von Schweißnähten hochlegierter Stähle und Nickellegierungen (hier: ein 6% Mo‐Stahl und die Legierung Alloy 625) einen Einfluß auf die Beständigkeit gegenüber Lokalkorrosion hat. Dazu wurde an geschweißten Proben