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Die Phosphorarmut der Gewässer und ihre Beziehung zum Kalkgehalt

✍ Scribed by Fritz Geßner


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1939
Tongue
English
Weight
458 KB
Volume
38
Category
Article
ISSN
1434-2944

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✦ Synopsis


Die letzten Jahre hydrobiologischer Forschunq haben als gesichertes Ergebnis die Tatsache erkennen gelehrt, darj fur die uberwiegende Anzahl der Gewasser der Phosphor als ein fur das Leben unerlaBlich wichtiges Element als Minimumfaktor die Organismenprodu ktion begrcnzt. In der Regel steigt die Lebensproduktion so lange an, his alle Phosphatvorrate verbrauch t sind. Aus diescm Grunde finder1 wir auch keine oder nur geringstc Phosphatspuren an der Seeoberflsche.

So waren von 494 untersucliten nordamerikanischen Seen 47 uberhaupt frei von Phosphor, 56 zeigten davon nur Spuren. 105 Seen hatten eine Menge von 2 y im Liter gelost, 97 Seen 3 y im Liter, 94 Gewasser 47, 18 Seen 6 y und 11 Seen 7 y P im Liter. Der durchschnittliche Gehalt des Oberflachenwassers betrug 3 y im Liter, wobei bemerkt werden muB, daB dieser Wert schon fast die unterste chemische ErfaBbarkeitsgrenze fur gelostes Pliosphat darstellt, sofern man nicht mit einem ZeiB-Pulffrich-Photometer arbeitet.

Fur europaische Seen gilt genau dasselbe. Die im folgenden wiedergegebene Zusammenstellung zeigt, darj auch bei uns der Phosphor in den Seen vollig oder bis auf verschwindend geringe Spuren aufgebraucht ist.


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