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Die Kristallstruktur von CuOHCl

✍ Scribed by Y. Iitaka; S. Locchi; H. R. Oswald


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1961
Tongue
German
Weight
497 KB
Volume
44
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


  1. Einleitung. -Das Kupfer(I1)-hydroxidchlorid I der Formel Cu(OH),,CuCl, oder CuOHCl wurde erstmals von ROUSSEAU 2, durch hydrothermale Synthese aus CuCl,, 2 H,O und Magnesit oder Marmor bei 250" hergestellt. FEITKNECHT & MAGET3) bestatigten diese Angaben und zeigten, dass statt Magnesit oder Marmor auch CuO verwendet werden kann. Vorlaufige Arbeiten iiber die kristallographischen Eigenschaften der Verbindung wurden von NOWACKI & MAGET4) und von OSWALD & FEITKNECHT 5, durchgefuhrt. Auf Grund von Pulveraufnahmen kamen die letzteren Autoren zum Schluss, dass der von A E B I ~) aus theoretischen Uberlegungen hergeleitete schematische Strukturvorschlag fur CuOHCl prinzipiell richtig sei. Im Hinblick auf das grosse Interesse, das heute den Koordinationsverh5ltnissen des Kupfer-(11)-Ions entgegengebracht wird, wurde eine vollstandige Kristallstruktur-Untersuchung dieser Verbindung rnit Einkristallen durchgefuhrt.

  2. Experimentelles. -Die Kristalle wurden durch 72stundige hydrothermale Synthesc bei 250" aus 10 g CuCl,, 2H,O und 1 g CuO hergestellt und durch Auswaschen mit warmem Athano1 isoliert. Dic chemische Analyse ergab innerhalb der Fehlergrenzen die Zusammensctzung CuOHCI. Die olivgriinen, monoklinen Kristalle sind ziemlich dicke, sechseckige, zum Teil verzwillingte oder verwachsene Platten. Die Plattenebene entspricht der (001)-Flache. (Nach unserer Aufstellung werden gegeniiber NOWACKI & MAGET4) die a-und c-ilchsen vertauscht.) Zwei Kristalle mit jc ungefahr 0.05 mm Durchmcsser wurden fur die WEISSENBERG-Aufnahmen verwcndet. l>er eine wurde zur Aufnahme der (OM)-Reflexe urn die a-Achse gedreht, der zweite urn die b-Achse, was die (hOZ), ( h l l ) , (h21) und (h3Z)-Rcflexe ergab. Ein dritter Kristall der gleichen Grbssc wurde zur Aufnahme der (hk0)-Keflexe auf der Pracessionskamera nach BUERGER verwendet. Die WEISSEN-BERG-Aufnahrnen erfolgten mit ungefilterter Kupferstrahlung, und die BUERGER-Aufnahmen wurden rnit ungefilterter Mo-Strahlung hergestellt. Die aus diesen Aufnahmen erhaltcnen Gitterkonstant2n und systematischen Ausloschungen [(hOZ) fur lz = ungerade, (OKO) fur k = ungerade] stimmen mit der von-NOWACKI & MAGET 4, und OSWALD & FEITKNECHT~) ermittelten monoklinen Elemcntarz-:lle iiberein : a = 5,55, & 0,002 A c = 6,12, f 0,002 A 6 = 6,67, 3 0,004 A /? = 114" 53' f 2' Raumgruppe Cih -P 2,/a Die Gitterkonstanten wurden nach der Methode der kleitsten Quadrate mit 32 (k01)und 29 (Oh?)-Reflexen aus WEISSENBERG-Aufnahmen erhalten : sie stimmen sehr


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