Der einfachste Stickstoffheterocyclus, Aziridin, eine sehr toxische und potentiell explosive, bei Raumtemperatur flüssige Verbindung, ist im festen Zustand über Wasserstoff‐brückenbindungen zu unendlichen Ketten mit ABCABC‐Muster assoziiert. Die Kristallstrukturanalyse bei 145 K gibt keinen Hinweis
Die Kristallstruktur von Difluoramin
✍ Scribed by Martin Frank Klapdor; Prof. Dr. Helge Willner; Dr. Wolfgang Poll; Dr. Dietrich Mootz
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1996
- Tongue
- English
- Weight
- 127 KB
- Volume
- 108
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Die Struktur von Difluoramin, HNF,, ist durch Schwingungs-und Mikrowellenspektroskopie sowie ab-initio-Berechnung gut untersucht. Die Ergebnisse zur Geometrie und Selbstassoziation dieses kleinen und prominenten Molekiils der anorganischen Fluorchemie werden nun durch eine Kristallstrukturbestimmung bei tiefer Temperatur unabhangig bestatigt und signifikant erganzt. Achtung! Difluoramin (Schmp. -11 7, Sdp. -23 "C) ist potentiell explosiv (besonders im festen Zustand) und sollte nur im mmol-Manstab und unter geeigneten Schutzmahahmen gehandhabt werden"]. Nach unseren Erfahrungen erfolgt bei der Handhabung von Sub-mmol-Mengen keine Explosion. Zur Synthese von HNF, wurde N2F4 rnit einem Uberschulj an Thiophenol umgesetzt['I. DNF, entstand durch Behandlung von 0.5 mmol HNF, rnit D,O im UberschuR (ca. 50 mmol99.9proz. MSD) bei Raumtemperatur. Das Reaktionsgemisch wurde nach einem Tag durch ,,Trap-to-trap"-Kondensation in einer Serie von Kiihlfallen bei -80, -120, -196 "C fraktioniert. Die Kuhlfalle bei -120 "C enthielt reines DNF,. In abgeschmolzenen Glasampulien lie0 sich gasformiges HNFz/DNF2 bei -20 "C uber Jahre unzersetzt lagern. Kleine Substanzmengen wurden unter Kuhlung mit flussigem Stickstoff in dunnwandige Quarzglaskapillaren einkondensiert und abgeschmolzen. Die Zucht eines Einkristalls gelang durch Miniatur-Zonenschmelzen mit fokussierter Warmestrahl~ng[~] direkt auf dem Diffraktometer. Die Strukturbestimmung wurde bei -150 "C nach gangigen Methoden d~rchgefiihrt[~].
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Differenz-Ionisationskammer gemessen. Die Ergebnisse sind : ,,,,, = (1.130 h(Be0) -h(Be,O(CH,COO),) = (-0.724 k 0.057) x lO-'h(Be) h(Be0) -h(BeBr,) = (1.472 h(Be,O(CH,COO),) -h(BeF,),,,,,, = (1.852 k 0.082) x IO-'h(Be) h(Be0) -h(Be(C,H,),) = (0.795 i 0.074) x lo-' h(Be)