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Die Konservierung lipidhaltiger Kosmetika

✍ Scribed by Groenewegen, D.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1981
Weight
572 KB
Volume
83
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Abstract

Lipidhaltige Kosmetika können sowohl wasserfrei als auch wasserhaltig sein. Obwohl wasserfreie Öle zum Beispiel im allgemeinen als schwer kontaminierbar angesehen werden und damit auch aus Konservierungssicht kaum ein Problem darstellen, kann doch bei Kontamination mit wäßrigen Keimlösungen ein Angriff auf die Ölphase festgestellt werden. Bei dem weitaus größeren Teil der lipidhaltigen Kosmetika, bei den wasserhaltigen Formulierungen gilt die Berücksichtigung der mikrobiellen Anfälligkeit als eine Selbstverständlichkeit. Von eminenter Bedeutung bei der Entwicklung solcher Kosmetika ist nicht nur die Frage der Konservierung des Endproduktes, sondern auch die Frage nach der Anfälligkeit der eingesetzten Rohwaren. Eine Vielzahl von Untersuchungen zeigte, an sich nicht überraschend, daß es mikrobiell kontaminierbare und nichtkontaminierbare Rohstoffe gibt.Überraschend an diesem Befund ist, daß der kausale Zusammenhang zwischen Konzentration an Aktivsubstanz und mikrobieller Kontamination nicht zu eng gesehen werden darf. Die weitverbreitete Meinung, daß bei einer Aktivsubstanz‐Konzentration > 30% sich die Konservierung erübrige, sollte für jeden Einzelfall zumindest kritisch und nicht so pauschal betrachtet werden.


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