Über die Bedeutung der Parfümierung für Kosmetika
✍ Scribed by Schmidt, H.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1967
- Weight
- 396 KB
- Volume
- 69
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
ten wir feststellen, dab P. orbiculare l e i h t e r zu hemmen ist als P. owale. In einer Verdunnung von 1 : 1 Mill. entsprechend 1 &ml Nahrboden) wurde P. owale aus-schliei3lich von der organischen Quecksilberverbindung Merphenm total gehemmt, P. orbiculare dagegen auderdem auch von Sublimat, Zephirol, Kresol, 5-Chlor-8-oxichinolin und von Dibenzthion. Bei einer Verdunnung von 1 : 100000 hemmten sehr viele Verbindungen beide Hefen vollstandig. P. owale wurde bei dieser Konzentration von Triphenylmethanfarbstoffen, Jod, Sublimat, Nipasol, Dibenzthion und dem Antibiotikum Amphotericin B vollstandig gehemmt. Auf P. orbiculare wirkten aui3erdem auch Nipalgin und Salicylsaure in der Verdunnung von 1 : 100 000 absolut fungistatisch. Oberraschend war die Feststellung, dai3 das sonst gut gegen Hefen wirkende Antibiotikum Nystatin unwirksam bis zu einer Konzentration von 1 : 1000 (= 1 mg/ml) blieb. Das gleiche war bei Actidion und fur P. ovale auch bei Hexachlorophen der Fall. Dieser letztere Befund scheint uns besondere Beachtung zu verdienen, da Hexachlorophen in Spiritus nur eine geringe Loslichkeit, die etwa 0.1 O h entspricht, besitzt. Abschliedend sei noch erwahnt, dai3 die P. ownle-Stamme, die aus trockener H a u t isoliert worden waren und die in ihrem Fettsaurebedarf a m hochsten spezialisiert waren, sich gegenuber den Antimykotika a m empfindlichsten zeigten. Dagegen waren die aus stark seborrhoischer Haut isolierten P. owale-Stamme teilweise um zwei Grodenordnungen resistenter. Fur Merphen betrug beispielsweise die minimale Hemmkonzentration bei den Stammen aus sebostatischer H a u t 1 : 1 Mill., bei d e n Stammen aus seborrhoischer H a u t 1 : 10 000. Zusammenfassend kann gesagt werden, daB P. ovale-Stamme sowohl auf seborrhoischer wie auf sebostatischer Haut, auf der letzteren jedoch haufiger, vorkommen. * Auszug aus einem Vortrag anlai3lich der DGF-Vortragstagung in Hannover am 27. Oktober 1966.
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