Die Keimmethode zur Herstellung kolloider Metallösungen bestimmter Eigenschaften
✍ Scribed by Richard Zsigmondy
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1917
- Tongue
- German
- Weight
- 640 KB
- Volume
- 99
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Fur viele physikalische und physikalisch-chemische Untersuchungen ist es erforderlich, kolloide Losungen bestimmten Zerteilungsgrades zu besitzen. Die Herstellung derartiger Hydrosole ist nicht ganz leicht, namentlich dann, wenn daran noch die Forderung gekniipft wird, daB die Submikronen untereinander annahernd gleiche GroBe besitzen sollen.
Zuweilen erhalt man derartige gleichteilige Hydrosole durch Zufall, bei Einhalten gegebener Vorschriften, hat es dann aber nicht in der Hand, die GroBe der Submikronen willkiirlich zu variierei:.
Besonders giinstige Verhaltnisse lagen in dieser Hinsicht vor beim Goldrubinglasl, wo die Bedingung der Gleichteiligkeit gut, erfiillt, war, unrl die Gri.Be der Einzelteilchen durch MaBnahmen bei der Herstellung (Verandernng der Zusammensetzung des Glases, -4rt clei: Kuhlung unti des .hnw&rmens) w-eiigehend variiert werden konnte, derart, daB ein Gias n u -amikroskopisch feine, andere Rubinglliser aber Submikronen der verschiedensten GroBe zwischen 8 und 200 pp enthielten; immer aber ein bestimmtes Glas solehe bestimmte TeilchengroLSe.
Recht gute gleichteilige Hydrosole erhielt ich auch oft nach der Formolmettiode2, kolloide Goldlosungen, die dann ebenso wie die Rubinglliser bei den ersten ultramikroskopischen Untersuchungen Anwendung fa.nden. Von der Gleichteiligkeit iiberzeugt man sich SIEDENTOPF umd ZBIQMONDY, Drudes Ann. 10 (1903), 1. ZSIGMONDY Zur Erkenntnis der Kolloide, Seit,e 128-131. Zur Erkenntnis der kolloide, Seite 90. Liebigs Ann. 301 (1898), 361. Zeitschr. f . analyt. Chern. 40 ( l w l ) , 697. Jena 1905.
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