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Die habituelle Schulterluxation und ihre operative Behandlung

✍ Scribed by Günther Hierholzer; Paul Pingel; Jörg Rehn; Jörg Wessely


Publisher
Springer
Year
1972
Tongue
English
Weight
714 KB
Volume
73
Category
Article
ISSN
1434-3916

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


The Habitual Luxation o/the Shoulder and Their Operativ Treatment Summary. Description of the topographieal and anatomic-pathological fundamenta]s of the habitual luxation of the shoulder and the common methods of operation.

Report about 63 patients of the "Bergmannsheil" in Bochum, with operativ treatment from 1962--1971. The method was the intervention as described by Eden-Hybinette, modified by Lange. A bone-graft brought ir~to from the outside of the joint capsule. 70o/0 of the patients were younger than 30 years. When the first luxation oceured, the average age was 23~/3 years. The operation has been done 41/2 years later on. A check-up was possible in 75% of the patients.

The functiona] results were good. In 3 cases a reluxation occured, all of them had epileptic convulsions. In 9 patients existed a restricted movement of 50o/o . In the others the movement was free or nearly free. 46 didn»t eomplain any physical handicap at work. Some are going in for sport in the same manner as before the operation. One coalminer has to be trained as an engine-driver.

Physiotherapy is of fundamenta.l importance. Patients should be supervised as long as free movement will be achieved. Patient's tendency in cooperation is very important to ger good results.

Zusammeniassung. Es werden die topographischen und pathologisch-anatomischen Grundlagen der habituellen Sehulterluxation aufgezeigt und die gebräuchlichsten Operationsmethoden besehrieben.

An Hand des Krankengutes des ,Bergmannsheil" Bochum wird über 63 Patienten mit einer habituellen Sehulterluxation berichtet, die in den Jahren 1962 bis 1971 operiert wurden. In allen Fällen war die Operation nach Eden-Hybinette mit extrakapsulärem Einschlagen des Knochenspans nach Lange angewandt worden. 70°/o der Patienten hatten das 30. Lebensjahr noch nicht erreicht. Das Durchschnittsalter bei Auftreten der Luxation betrug 231~ Jahre. Etwa 41/z Jahre später wurde die operative Korrektur durchgeführt. Etw~ 75% der Patienten konnten in der Nachuntersuchung erfaßt werden. Die funktionellen Ergebnisse waren gut. Eine Reluxation wurde in 3 Fällen bei rezidivierenden Krampfanfällen (Epilepsie) bekannt. Bei 9 Nachuntersuehten fand sich eine um 50 ° eingeschränkte Beweglichkeit. Die übrigen Patienten wiesen entweder freie Funktion oder nur eine endgradige Bewegungseinschränkung auf. 46 der bei der Nachuntersuchung erfaßten Patienten gaben völlige Belastungsfähigkeit in ihren Berufen an, zum Teil wurde wieder in gewohntem Maße Sport getrieben. Ein Patient mußte vom Kohlenhauer zum Lokführer umgeschult werden. Entscheidende Bedeutung kommt der Nachbehandlung zu, die bis zur Wiedererlangung der freien Beweglichkeit unter Aufsieht durchgeführt werden sollte und je nach Eigeninitiative wesentlich zum Erfolg beiträgt. Anatomische ¥orbemerkungen Das Schultergelenk ist das beweglichste Kugelgelenk des Körpers. Die kleine Pfanne bedeckt nur ein Drittel des Itumeruskopfes. Die Kapsel ist weit, die


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