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Die Glykoside der Samen von Stapelia gigantea N. E. Br. Glykoside und Aglykone, 275. Mitteilung

✍ Scribed by U. Eppenberger; H. Kaufmann; W. Stöcklin; T. Reichstein


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1966
Tongue
German
Weight
848 KB
Volume
49
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


I m Rahmen systematischer chemischer Untersuchungen uber Steroide aus Asclepiadaceen interessierte es uns, auch einen Vertreter der Gattung StapeZia zu analysieren. Nach WATT & BREYER-BRANDWIJK [Z] werden einige Arten dieser Gattung von Eingeborenen Sudafrikas fur Medizinalzwecke verwendet. Nach ABISCH & REICHSTEIN [3] enthalten die Samen von Stapelia gigalztea reichlich Glykoside (ca. 9,5y0) ; uber weitere chemische Untersuchungen ist uns nichts bekannt. Wir beschreiben hier eine orientierende Untersuchung der Samen. 2. Beschaffung des Ausgangsmaterials. -270 g reife trockene Samen von Stapelza gigalztea N. E. BR. erhielten wir am 4. August 1948 von Pater GERSTNER t, der sie im Tongaland, Mozambique (neben dcr Fahrpiste), also in der Nahe des locus classicus [4] [ 5 ] , gesammelt hatte 3). 1) Auszug aus der Dissertation U. EPPENBERGER, Basel 1966. a) 274. Mitt.: J. v. Euw et al. [I]. 3) Der leider allzu fruh (am 29. Scpt. 1949 im Spital zu Lusaka an einer Lungencntziindung) verstorbene Pater Dr. J. GERSTNER war ein ausgezeichneter Kenner der afrikanischen Flora, so dass an der korrckten Bestimmung kaum zu zweifeln ist. Dariiber hinaus besass er selten reiche Kenntnisse iibcr eine sehr grosse Zahl der von den Eingeborenen, besonders der siidlichen Halfte Afrikas, verwendeten Medizinalpflanzen. In vieljahriger Arbeit hat er dariiber eine umfassende Kartothek angelegt mit sehr genauen und kritischen Angaben iiber Herkunft, Eingeborenennamen und Verwendungszweck usw. Seine Vertrautheit mit den Gewohnhciten der Eingeborenen kam ihm dabei besonders zustatten. Es war seine Absicht, die Sammlung dieser Angaben, die teilweise bereits revidiert waren, als sein Lebenswerk in Buchform zu publizieren. Leider sind alle seine Aufzeichnungen nach seinem plotzlichen Tod verlorengegangcn. Dies ist besonders bedauerlich, weil die Kenntnis der alten Tradition vielerorts sogar unter den alteren Eingeborenen bereits verloren ist.


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