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Die elektromotorische Wirksamkeit von Kohlenoxyd. (III. Mitteilung)

โœ Scribed by Hofmann, K. A.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1920
Weight
406 KB
Volume
53
Category
Article
ISSN
0365-9631

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โœฆ Synopsis


Die elektromotorische Wirksamkeit von Kohlenoxgd. (111. Mitteilung.) [ Yitteilung aus den1 Anorg.-chern. Laboratorinm der Techn. Hocbschule Berlin.] (Eingegangen am 7. April 1920.) Das Koblenoxyd wird bei gewiihnlicher Temperatur bekanntlicli nur von wenigen Oxydationsmittelo I) angegriffen, erlangt aber, wie ich friiher z, zeigte, i n Gegenwart von metallischern Knpfer und alkalischen Laugen eine besondere Wirksamkeit, die es befahigt, hydratisches Kupferoxyd mit erheblieher Geschwindigkeit nach der Gleichunp: CuO + CO + 2 N a O H = Cu + COZNas + 1320 zu reduzieren. Dabei wird das metallische Kupfer auf eiu hohes Reduktionspotentidl ' ) gebracht, so da13 bei Gegenuberschaltung eines Sauetstoffpols sehr betrachtliche Spannungsdifferenzen auftreten und unter besonderen Bedingungen auch erheblicle Strome entnommen werden konnen, wahrend sich das Kohlenoxyd elektromotorisch betitigt. 1) CO I Cu, Kalilauge 15 O/O, HgO 1 Hg bei 1i--.18ยฐma%imal 0.96Volt, wahrend Hr I Pt, Kalilauge 15 O/O1 HgO I Hg n u r 0.93 Volt erreicht ; ferner ist 2) CO I Cu, Kalilauge 15 Olo, Pt I Lufr maximal 1.17 Volt uod So gibt das Element: โ‚ฌ33 I Pt, D > >> )) 1.14 % , sowie 3) CO I Cu, Knlilauge 1 5 O l 0 , CuO 1 Luft 1.04 Volt und Ht I Pt, > % x 0.96 R Das Kohlenoxyd entwickelt demnach am Kupter ein betrlichtlich hoheres Potential als Wasserstoff am Platin, doch wird die aus dem Vorgang : theoretisch ") folgende Spannung vou I .68 Volt bei 20' nicbt erreicht, woraus zu schlieBen ist, da8 irreversible Vorgange in der Kette stattfinden, welche die Arbeitsfahigkeit der Verbrennung des Kohlenoxydes nicht in voller Hiihe verwerten lassen. DaB der volle Wert, wie er der freien Energie der Kohlenoxyd-Verbrennung emtsprache, nicht erreicht wird, folgt auch daraus, dn13 CO -I-' 1 2 0 s + 2 KOH = CO1 Ka + H20 l) R. A H o f m a n n , R. 49, 1660 [1916]. 3) lnc. cit. 51, 1.526 [I9151 und 52, 1155 [1919].

3 F. A n e r h a c h , Z. El. Ch. 25, SY [1919]. a) loc. cit. 51, 1334 [191S].


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FrQtion I = + 35.8O (Methylalkohol, c = r.zao). 0.1759 g Sbst.: 0.5615 g AgJ. -C,H,,O,. Ber. O.CHI 41.90. Gef. O.CH, 42-18. Heptrtmethyl-P-methyl-melibiosid. 5 g reine Melibiose wurden wie oben methyliert. NachVerdampfen des h e r s eratarrte das Disaccharid sogleich. Die gesaqte Menge gin& konstaa