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Die Einwirkung von Kohlenoxyd auf Keton- und Ester-Enolate. (III. Mitteilung über die Metallverbindungen der Enolformen von Monocarbonylverbindungen und ihre Verwendung zu Synthesen)

✍ Scribed by Scheibler, Helmuth ;Schmidt, Otto


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1925
Weight
732 KB
Volume
58
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


FrQtion I = + 35.8O (Methylalkohol, c = r.zao). 0.1759 g Sbst.: 0.5615 g AgJ. -C,H,,O,. Ber. O.CHI 41.90. Gef. O.CH, 42-18. Heptrtmethyl-P-methyl-melibiosid. 5 g reine Melibiose wurden wie oben methyliert. NachVerdampfen des h e r s eratarrte das Disaccharid sogleich. Die gesaqte Menge gin& konstaa tbei 1630 unter 0.015 mm Druck iiber. Ausbeute 5.9 g = 88.8%. Schone Nadeln (nach hweimaligem Umkrystallisieren aus Petrolather) vom Schmp. g8.So. Konstanten wie oben. 0.1470 g Sbst.: 0.6079 g AgJ. -CmHs8011. Gef. O.CH, 54.65, Ber. O.CHs 54.62. a17. Eelmuth gobeibler aDd Otto Sohmidt: Dip Rlinwiskung von Xohlenoxyd aaf Ketonand hter-lbolate. (III,*) Mtttailnng fiber dsp Metallverbindungen der HlnoUormcrp von lonooarbonylveibindungen Wad shre v8r!RWdUDg*SU m t b M a ) [Am d. Organ. Laborat, d. Techn. Hochschule zu Berlin.] (Bingegangen a-8. April 1925.) Gegeniiber den relativ ' bestiindigen Metallderivaten der enolkierten 1.3-Dicarbonylverbindungen @-Diketone, @-Ketonsriureester) besitzen die nur unter a bestimmten Reaktionsbedingungen erhiiItlichen, unbstitndigen E n o 1 a t e d e r Mono c a r b o n y lve r b in d un ge n eine gestdgerte Reaktionsfiihigkeit. Diese &dert sich z. B. darin, daS die Enolate be€&@ sind, Carbonylverbindungen $n der Ketofom anzulagern : so gibt die Kondensation von Bsigester-Endat mit Zssigester bzw, Benzaldehyd Veranlassuag zur Acetessigester-bzw. Zimtsaureester-Synthese. Es ist von besonderem Interesse, das als isolierte Carbonylgruppe aufzufassende K o hle n o x y d a d seine Reaktionsfahigkeit gegenuber Enolaten zu priifen. Bekaktlich verbindet sich Kohlenoxyd mit verschiedenen Metallen, vornehdich Kalitvn und Nickel; auch besonders reaktionsfiihige Metallverbindungen wie die Metallakyle vemiigen Kohlenoxyd zu addken 21, wiihrend sich dies im allgemeinen sehr reaktiowtxag verhiilt und z 8. erst unter starkem tfberdruck und erhohter Temperatur auf Altrafihydrowd oder Alkaliathylat zur Einwirkung gebracht werden kann, mbei Sake bzw, Ester der Arjleisensiiure entstehen". Urn die Kohlenexyd-Aufnahme messend verfolgen zu konnen, wurde eine besondere A p p a r a t u r konstluiert, die es gestattete, die Bter-Enolak in einer Stickstoff-Atmosphiire herzustellen und dann ohne Ldtzutritt mit Rohlenoxyd in Reaktion zu bringen. Bei det Umsetzung atherischer Lijsungw von Essigester, Buttersaure-ester, Hydr0zimtsaur.e-ester und Dibenzyl-essigester mit Kalium in Pulverform trat keine Gasent-1) Friihere Mittdungen: B. 68, 388 [1920], a, 789 [1922J. *) H. Schlubach, B. 63, 1910 [IgIp]; vergl. auch W. Schlenk und Ochs, B, 49, *) Berthelot, vergl. Meyer-Jacobson, Lehrb. d. Organ. Chemie. I I, S. 49q 6r4 [1gr6]. uud 511. -A.Stahler, B. 47, 580 [rgq], *) J. Volhapd, A' gW, r [r@& 9) €1. Scheibler nnd HEZiegne,z, B. 66, 792 (~gzz]; H. Gcbeibkr. 2. Ang. ab, 6 [19z3]; sowie HLSgheibler luld Ht Ftiese: Ubar dep Reaktionsverlauf bei der C1 aisenschen Zimtsaupester+pthese (qrschekt, demnachst). *e) H. S t a u d h g e r w d bnt4eaj $. 46, 1426 Ixg13L *I) BouveaoIt und Z o q u h , BI. {3] 8hC 655 fM. XI) W. Schlenk eria &drclls; B: f l , 36255 fr~4'jf'W. Schlerik nnd Ochs, B. M)r


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