Die Anwendung von Sterculiaöl in der Lack- und Farbenindustrie
✍ Scribed by Priester, R.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1966
- Weight
- 359 KB
- Volume
- 68
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Schliefilich wurde noch die Verwendung von Tripropylenglykol als Diol in Kombination mit Glycerin auf analoge Weise untersucht. Die Ergebnisse zeigt Abb. 5. Mit diesem System lassen sich Harze herstellen, die in ihren mechanischen Eigenschaften dem Cardura 30-Harz ahnlich sind. I n dieser Hinsicht sind die mit Triathylenglykol modifizierten Systeme deutlich besser. Jedoch zeigen die so erhaltenen Lackfilme eine weit hohere Bestandigkeit gegeniiber Lauge als bei den Triathylen-glykol-modifizierten, auf Glycerin basierenden Harzen erreichbar ist. Die Hochstwerte der Eigenschaften erzielt man, wenn der Polyol-Teil etwa 20 bis 25 Mol-Vo Tripropylenglykol enthalt. Bei Oberschreitung dieses Gehalts vermindert sich die Alkali-Bestandigkeit der eingebrannten Filme ohne merkliche Verbesserung der mechanischen Eigenschaften. Auf diese Weise lassen sich Alkydharze mit hervorragenden Eigenschaften herstellen. Selbstverstandlich kann man ahnliche Resultate erzielen, indem man die starren o-Phthalsaure-Segmente gegen mehr flexible, z. B. Adipinsaure, austauscht. Letzteres hat zur Entwicklung des handelsublichen Cardura 40-Harzes gefuhrt. Die Verfasser mochten an dieser Stelle allen jenen danken, die bei den oben beschriebenen Untersuchungen mitgewirkt haben, insbesondere Herrn F. H. Sinnema und Herrn M. Sluis.
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