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Die Analyse von CO-CO2-COS-CS2-Dampf-Mischungen und von ähnlichen Gasgemischen

✍ Scribed by Stock, Alfred ;Seelig, Paul


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1919
Weight
487 KB
Volume
52
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


beim zweiten Versuch. Eine weitere experirnentelle Priifung dieser Hypothese bleibt naturlich abzuwarten. Die bier geschilderte Gewinnung der a-Truxillsaure hat vorliiufig nur ein theoretieches Interesse, insofern als gezeigt wird, dalj Zimtsaure auch bei A b w e s e n h e i t d e s L i c h t e s dimerisiert wird, und dafJ das Licht bei den friiheren Versnchen nur der beschleunigende Faktor gewesen ist. Fur die praktische Darstellung bleibt das alte Verfahren mit fester Zimtsiiure bestehen, weil dessen Ausbeuten befriedigend sind und weil keine anderen Polymerisationsprodukte, vornehmlich keine B-Truxillsaure, anftreten. Diese sebon von R i i b e r hervorgehobene Tatsache ist inzwischen durch eigene Belichtungsversuche mit mehreren hundert Gramrn fester Zimtsaure von neuem beststigt worden. 82. Alfred Stock und Paul Seelig: Die Analyse von CO-COs-COS-CSa-Dampf-Mischungen und von ithnlichen Gasgemischen. r A u b Clem Kaiser-Wilhelm-Institut fiir Chen~ie.] (Eingegangen an1 11. Februar 1919.) Bei den in der folgenden Mitteilung beschriebenen Untersuchungen hatten wir Gemische von Kohlenoxysulfid, Kohlendioxyd, Kohlenoxyd und Schwefelkohlenstoff-Dampf z u analysieren. Die Analyse lief3 sicli, (lurch Fortentwicklung eines kiirzlich bei COa-COS-Mischungen angewendeten Verfahrens s), in einfachster Weise auf Grund des verschiedenen Verhaltens der vier genannten Stoffe gegeniiber Alkalilauge n clurchfuhren. Diese absorbieren CO:, sofort, COS in etwa einer Stundr. (&Dampf in einigen Tagen, CO iiberhaupt nicht. A h n l i c h e , S rb e i t s w e i s e n w i e d i e n a c h s t e h e n d g e s c h i l d e r t e kiinneri i m m e r a n g e w e n d e t w e r d e n , w o es s i c h um d i e a n a l y t i s c h r ISestimmung g a s -u n d d a m p f f i i r m i g e r S t o f f e h a n d e l t , w e l c b c d u r c h e i n R e a g e n s m i t s e h r v e r s c h i e d e n e r G e s c h w i n d i gk e i t a b s o r b i e r t w e r d e n . mittels bilden und dmn eben bestehen bleiben. Zweitens miiDte die Tempratur, wie schon oben angedeutet, so tief liegeu, d d keine Depolymerisatihn eintreten kann. Bei der geringen Xenntnis der Dissoziationsdrucke der organischen Verbindongen wird es schwer-halten, eine geniigende Zahl geeipiieter Stoffe fiir solche Untersuchungen herauszufinden. Auch bei Molekulargewich tsbestimmungen ungesilttigter polymerisierbarci-Verbindungen wird man bei der Wahl der Losungsmittel auf die gekennzeichnete Dissoziation Riicksicht nehmen miissen. I) Stock und Ku13, B. 50, 163 [1917].


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