Die Sehsch/iffe wird oft mit Hilfe des LX~DOLTschen Ringes gepriift, wobei die Versuchsperson angeben muB, we sich die Lticke im Ring befindet, Diese Untersuchungen werden mit praktiseh unbegrenzter Beobaehtungszeit v0rgenommen. Es sind auch Versuehe angestel]t worden; bei 4enen die Darbietungszeit
Der Einfluß der Sehprobengröße auf die minimale Darbietungszeit
✍ Scribed by Ursula Gerbstädt
- Publisher
- Springer
- Year
- 1949
- Tongue
- English
- Weight
- 711 KB
- Volume
- 251
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Als Darbietungszeit wird im folgenden die kfirzesfe Zeitdauer bezeichnet, mi~ der ein Sehzeichen dargeboten werden muB, um richtig erkannt zu werden: sie umfal~t also die Zeitspanne yore Einsetzen des Lichtreizes his zu seinem ErlSschen.
Wie bei der Gleichstromreizung des peripheren Nerven die Mindest-flul3dauer des S~romes ~--Nutzzeit um so kiirzer ist, je hiSher die Reiz-stromsti~rke ist, so kann auch fiir das Auge die Darbietungszeit der Sehprobe bei einem Ansteigen ihrer Leuchtdichte oder der Leuchtdichte des Hintergrundes verringert werden. COBB (1926) finder bei der Darbietung eines dunklen Punktes auf hellem Hintergrund, dab die Geschwindigkeit der Auffassung ann/~hernd proportional dem Logarithmus der Intensit~t w/ichst. FER~EE und RAND (1929) berichten ebenfalls yon einer Verkiirzung der Darbietungszeit mit waehsender Leuchtdichte. Die Arbeiten yon G~A~AM und Cook (1937), KoI~ (1938), HUNTEI¢ und SIOL~a (1940) befassen sieh ebenfalls mit den Beziehungen zwischen Sehgeschwindigkeit und Beleuchtungsstarke.
Es ist nieht gleiehgiiltig, ob dem Auge ein Lichtreiz, der aus einer kreisf6rmigen Flache ausstrahlt, oder ein Sehzeichen wie etwa der LANDOLTsche Ring dargeboten wird, zu dessen Erkennung bei verschiedenen Beleuchtungen immer genfigende Sehschgrfe notwendig ist. Bei ersterer Form der Reizung wurde gefunden, dab die Intensitat-Zeit-Kurve (i-t-Kurve) bei logarithmischer Darstellung als Gerade verlauft. GRA~A~ (1935) und andere finden, dab ftir jeden Kurvenpunkt clas Produkt i-t konstant ist. Allerdings ist das nm" giiltig bis zu einer Reizzeit, bei deren Verl/~ngerung die Intensifier nicht mehr vermindert werden kann, weft sie hier die absolute Schwellenleuchtdichte erreicht hag. Wird die Zeitschwelle hingegen mit dem LANDoLwschen Ring gemessen, so ergibt sieh bei FE~REE und RAND (1930) und Sc~wA~z * Fortsetzung der Untersuchungen fiber die Darbietungszeit yon Sehproben [
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