Als Darbietungszeit wird im folgenden die kfirzesfe Zeitdauer bezeichnet, mi~ der ein Sehzeichen dargeboten werden muB, um richtig erkannt zu werden: sie umfal~t also die Zeitspanne yore Einsetzen des Lichtreizes his zu seinem ErlSschen. Wie bei der Gleichstromreizung des peripheren Nerven die Mind
Der Einfluß der Darbietungszeit auf die Erkennbarkeit von Sehproben
✍ Scribed by Friedrich Schwarz
- Publisher
- Springer
- Year
- 1947
- Tongue
- English
- Weight
- 504 KB
- Volume
- 249
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Die Sehsch/iffe wird oft mit Hilfe des LX~DOLTschen Ringes gepriift, wobei die Versuchsperson angeben muB, we sich die Lticke im Ring befindet, Diese Untersuchungen werden mit praktiseh unbegrenzter Beobaehtungszeit v0rgenommen. Es sind auch Versuehe angestel]t worden; bei 4enen die Darbietungszeit des. Sehzeichens variiert wurde und die Beziehungen zwischen Zeit, Beleuchtungsintensit/~t and Sehsch/~rfe ermittelt wurden. GuILT.~RY (1909) bietet sehwarze Buehstaben oder Zahlen auf einem weiBen Feld dar, 1/~Bt sie dutch' eine gesehw/~rzte ~Shre beobachten und bestimmt die Entfernung, aus der die Sehzeichen bei unbegrenzter Beobachtungszeit erkannt werden. Dann stellt er lest, d~B bei einer Beobaehtungszeit yon 1/4 Sek. die Versuchsperson n~her an die Sehprobent~fel herantreten muB, um die Sehzeichen riehtig zu erkennen, z. B, yon 7 m ]~ntfernung auf 5 m. DvgvP und FESSA~I) (1930) bieten Linienmuster taehistoskopisch dar und untersuehen die Sehsch~rfe. Sie finden, dab die subjektive Helligkeit um so kleiner is~; ]e kiirzer die Expositionszeit i s t und kompensieren das Weniger an Zeit dutch ein Mehr an Beleuchtungsintensit~t. F]:Rg]~E urld RAND (1930) nehmen L)~DOLTsehe Ringe als Sehzeichen. Sie linden, dab eine Zunahme der Beleuchtungsintensit~t die zum Erkennen notwendige Sehzeit verkiirzt. E~cc~I (1930) findet die Sehsch~ffe bei einer Expositionsdauer y o n 2 Sek. schleehter als bei Dauerexposi~ion. G~AHAM und COOK (1937) finden, dab die Sehsch/~rfe yon der Beleuchtungsintensit/~t und der Beliehtungszeit abh~ngig ist: mit zunehmender Beleuchtungsintensit~t nimmt die,,kritische Dauer'~ (-=-minimale Darbietungszeit) ab. K o ~ (1938) untersucht mit Sehzeichen auf schwarzem, weil]em und farbigem Grund und findet, dab ~die Sehgesehwindigkeit mit der Vermehrung &er Be]euchtungsst~rke zunimmt HV~TEX und StoLEn (1940) bieten eine Anzahl yon Punkten dar und finden, dab mit zunehmender Expositionsdauer die zur Unterseheidung der Punkte n6tige Reizst~rke abnimmt. MOLL~BAC~ (1942) stellt Versuche fiber die ~Sehgesehwindigkeit an und zieht praktisehe Folgerungen veto ophtha]mologisehen Standpunkt aus; ' Eine Reihe weiterer Arbeiten'beseh/~ftigt Sich mit den Beziehungen zwischen Beleuehtungs-
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