Mit 5 Figuren im Text. lagnesiumaalze im Gemisch mit K-, NH,-, Na-, Ca-Salzen gegen Permutit. Bei Ausfuhrung der Versuche wurde an den bisher angewandten Methoden festgehalten. Der benutzte Rohpermutit wurde durch fjbertraiufeln mit Ammonnitratlosung in Ammonpermutit iibergefiihrt. Der bei unseren
Der Basenaustausch der Silikate. II. Abhandlung
β Scribed by E. Ramann; A. Spengel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1918
- Tongue
- German
- Weight
- 814 KB
- Volume
- 105
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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β¦ Synopsis
Die Untersuchung dee Basenaustausches in Permutiten wurde mit gleichem Material und nach den friiher benutzten Methoden fortgesetzt.
Die bewahrte Triiufelmethode wurde beibehalten, sie gestattet, bei genau bekannten Losungskonzentrationen zu Endkorpern zu gelangen. Der Arbeitsaufwand lohnt durch die Sicherheit der Ergebnisse.
Die Konzentration der Salzlosungen wurde stets so gewahlt, daB die Menge der beiden Salze sich im Liter zu einem Grammiiquivalent er-g5nzten .
Die Menge der tropfelnden Fliissigkeit wurde gegen friiher betriicht-Iich erhoht (auf 400ccm und mehr), da sich herausstellte, daB bei den lsngsamer umsetzenden Kalksalzen der Basenaustausch bei Verwendung von 250ccm noch nicht beendet war.
Bei unseren Umsetzungen wurde der langsam wirkende Natriumpermutit durch Behandeln mit Ammonnitrat in den wirksameren Ammonpermutit iibergefiihrt. Das Verfahren war auch notwendig, um die kleine Kalziummenge, welche der Rohpermutit enthiilt, zu entfernen. Die Versuche beziehen sich daher, wenn nicht anderes angegeben ist, auf die Einwirkung gemischter Salzlosungen auf Ammonpermutit.
Nach AbschluB der mitgeteilten Analysen erschienen die bbeiten von AD. ROTHYUND und G. KORNFELD~, welche den EinfluB der Konzentration der Ionenlosungen bei verschiedener Wertigkeit der Ionen behandeln und nachweisen, da5 bei Anwesenheit verschiedenwertiger Ionen die Konzentration die Zusammensetzung der Ehdkorper beeinflult.
Es war daher notwendig, festzustellen, in welchem Umfange dies bei unseren Versuchen stattfmdet, die mit gemischten, Kalzium und Alkalien enthaltenden Losungen ausgefiihrt wurden.
Zur Priifung schienen die Liisungen am geeignetsten, welche tunlic&t gleiches IonenverhaItpis der beiden zur Verwendung kommenden Kationen enthslten, da hier der EinfluS der Konzentration am deutlichsten hervortreten wird. Zum Veigleich lag bereits die AnaIyse des Endkorpers vor, welcher sich bei Einwirlrung einer i n KC1 + + n + -Losung auf Ammonpermutit bildet.
Die Anwendung aquivalenter Mengen der Salze empfahl sich auch deshalb, weil bei starken Konzentrationsunterschieden in dcn salzreichen Lijsungen, die Z@ckdrangung d e s Zerfalls in Ionen zu beriickcichtigen ist; bei gleichem Aquivalentgehalte ist anzunehmen, da13 die Ionenbildung der beiden Salze annahernd gleichmabig vermindert wird. G. KORNFELD bespricht bei ihren Darlegungen nur die Ionen, nicht aber die Ionanden. Um auch dieser moglichen Fehlerquelle aus dem Wege zu gehen, wurde
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Zur Chemie der Silikate.1) Von EDUARD JORDIS. (Eingeg. d. 17.'6. 1906.1 '()NO ' d. h. 13101. in NO + NOP dissoziiertes N,OI bildet