Die Untersuchung dee Basenaustausches in Permutiten wurde mit gleichem Material und nach den friiher benutzten Methoden fortgesetzt. Die bewahrte Triiufelmethode wurde beibehalten, sie gestattet, bei genau bekannten Losungskonzentrationen zu Endkorpern zu gelangen. Der Arbeitsaufwand lohnt durch di
Basenaustausch der Silikate. III. Abhandlung
✍ Scribed by E. Ramann; H. Junk
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1920
- Tongue
- German
- Weight
- 723 KB
- Volume
- 114
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Mit 5 Figuren im Text. lagnesiumaalze im Gemisch mit K-, NH,-, Na-, Ca-Salzen gegen Permutit.
Bei Ausfuhrung der Versuche wurde an den bisher angewandten Methoden festgehalten. Der benutzte Rohpermutit wurde durch fjbertraiufeln mit Ammonnitratlosung in Ammonpermutit iibergefiihrt. Der bei unseren friiheren Arbeiten wenig beriicksichtigten Hydrolyse des Ammonpermutits wurde dadurch Rechnung getragen, daB mit dem Auswaschen aufgehort wurde, sobald in der Traufelfliissigkeit NEssLEssches Reagens nur noch schwache Farbung hervorrief. Von den gemischten Salzlosungen wurden j e 750-1000 ccm zum gbertraufeln verwendet und der ZufluB so geregelt, daB die Qesamtmenge in 3-4 Stunden abgeflossen war. An der Umwandlung in Ammonpermutit wurde festgehalten, um mit den friiheren Untersuchungen vergleichbare Werte zu erhalten, und besonders zur Entfernung des im Permutit enthaltenen Kalziums, welches i m Rohpermutit etwa 3O/,, betrug, nach Einwirkung der Ammonsalzliisung aber so stark zuriickgeht, daS es in den meisten Analysen vernachlissigt werden konnte.
Unser Verfahren bestand also im Trocknen des Permutits (von dem in der Regel etwa 2 g zur Anwendung kamen) wahrend 3 Stunden bei 120°, Uberfuhren des ,,Rohpermutits" in Ammonpermutit, Auswaschen bis fast zum Verschwinden der Ammonreaktion im Ablauf, Obertraufeln mit der Salzlosung und A u 5 waschen bis zum Verschwinden der Chlorreaktion. Durch dieses Verfahren ist die Umwandlung des Permutits unter den gegebenen Verhaltnissen soweit fortgeschritten, daB Endkorper gesichert sind.
Alle Losungen waren fur die Anionen normal, wghrend sich die beiden Kationen zu normal erglnzten. Zur Trennung dea Magnesiums von den Alkalien wurde eine Methode zur Anwendung I) 2 . unorg. u. aflgm. unm. 95 (1916), 115 u. 106 (1918), 81.
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