## Abstract Aryl‐ und Heteroarylhalogenide reagieren beim Erwärmen mit Magnesium und Chlortrimethylsilan in Hexamethylphoshorsäuretriamid in guten Ausbeuten zu Aryl‐ und Heteroaryltrimethylsilanen. Die Vorteile dieser „in‐situ”︁‐Grignard‐Synthese gegenüber anderen Verfahren werden be‐schrieben, Anw
Darstellung von Aryl-buten-inen und Phenyl-hexadien-in
✍ Scribed by Lötzbeyer, Jakob ;Bodendorf, Kurt
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Tongue
- English
- Weight
- 246 KB
- Volume
- 100
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Die Umsetzung a./?-ungesuftigter Ketone mit Vilsmeier-Reagenz ergibt die entsprechenden Imoniumsalze 1 a-d, aus denen durch Hydrolyse konjugierte, mehrfach ungesattigte 3-Chlor-aldehyde erhalten werden. Deren Fragmentierung fiihrt in hohen Ausbeuten zu Arylbuten-inen bzw. Phenyl-hexadien-in. Kurzlich berichteten wir uber die Darstellung von Acetylenderivaten durch Fragmentierung von P-Chlor-acroleinen1.2), die nach Arnold und Zemlitka3, durch Umsetzung von Ketonen rnit Vilsmeier-Reagenz4) leicht zuganglich sind. Es erschien uns lohnend, das Verfahren auf mehrfach ungesattigte Chloraldehyde zu iibertragen, um durch deren Fragmentierung zu En-inen und Dien-inen zu gelangen. Dazu muBte man von den entsprechenden ungesattigten Ketonen ausgehen, wobei allerdings damit gerechnet werden muBte, daB hier auch die Doppelbindungen mit dem Vilsmeier-Reagenz reagieren konnten. Diese Komplikation trat aber unter unseren Versuchsbedingungen nicht ein, sondern die Ketone reagierten in normaler Weise zu den entsprechenden Chloraldehyden. Zur Reaktion wurden die Carbonylverbindungen entweder in THF gelost oder in fester Form langsam und unter Kuhlen in einen UberschuB von Vilsmeier-Reagenz gegeben. Beim Erwarmen auf Raumtemperatur begann die Abscheidung der Imoniumsalze 1, die nach 3-14 Stdn. beendet war. Diese konnten bei allen Verbindungen in kristallisierter Form erhalten werden (Tab. 1). Die Umsetzung mit DMF/Phosgen als Vilsmeier-Reagenz erfolgte in Dichlorathan. Die IR-Spektren von l a und I d zeigten jeweils bei 1100 und 1300/cm zwei sehr starke Banden, die zunachst nicht zugeordnet werden konnten. Bei l b und l c fehlten diese Absorptionen. Die Banden bei 1300/cm deuteten schliel3lich auf eine P =O-Gruppierung, die bei 1 100/cm konnten einem Phosphat-Ion zugeordnet werdens). Durch eine quantitative Chlorid-und Phosphatbestimmung konnte diese Tatsache bestatigt werden. Danach liegen l a und I d als Dichlorophosphate, l b und l c als Chloride vor.
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