## Abstract Aus Tetracetyl‐D‐ribose vom Smp. 110° wurde Acetobrom‐D‐ribose hergestellt und letztere mit Nicotinsäureamid zum kristallisierten 3‐Carbonsäureamid‐N^1^‐D‐triacetyl‐ribosido‐pyridiniumbromid umgesetzt. Die Verseifung dieser Verbindung mit Bromwasserstoffsäure führte zum kristallisierten
Darstellung eines Iso-[3-carbonsäureamid-N1-D-ribosido-pyridiniumbromids] und verwandter Verbindungen
✍ Scribed by M. Viscontini; M. Marti; P. Karrer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1954
- Tongue
- German
- Weight
- 449 KB
- Volume
- 37
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Abstract
Aus der Tetracetylribose vom Smp. 85° wurde über die ent‐sprechende Acetobromribose ein neues 3‐Carbonsäureamid‐N^1^‐D‐ribosido‐pyridiniumbromid gewonnen, welches mit einem früher (Helv. 36, 1777 (1953)) dargestellten 3‐Carbonsäureamid‐^1^‐D‐ribosido‐pyridiniumbromid isomer ist und daher als Iso‐[3‐carbonsäure‐amid‐N^l^‐D‐ribosido‐pyridiniumbromid] bezeichnet wird. In ähnlicher Weise wurde auch das entsprechende Chlorid erhalten. Aus den Ergebnissen der Titration mit Perjodsäure (Verbrauch 1,94 Mol Perjodat und Bildung von 0,9 Mol Ameisensäure) muss geschlossen werden, dass auch in der neuen Verbindung die Ribose pyranoside Struktur besitzt. Iso ‐ [3 ‐ carbonsäureamid‐N^1^‐D‐ ribosido‐pyridiniumbromid] steht daher zum früher beschriebenen 3‐Carbonsäure‐N^l^‐D‐ribosido‐pyridiniumbromid wahrscheinlich im Verhältnis von α‐ zu β‐glucosidischen Formen.
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