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Cycloadditionsreaktionen von Heterocumulenen, XIX. 1:1-, 2:1- und 1:2-Cycloaddukte aus der Umsetzung von Thioketenen mit Azomethinen

✍ Scribed by Schaumann, Ernst ;Ehlers, Jörn ;Grabley, Fritz-Feo


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1980
Tongue
English
Weight
831 KB
Volume
113
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Abstract

Die Umsetzung der Thioketene 1ae mit den Azomethinen 2a, b führt zu 1: 1‐, 2: 1‐ und 1 : 2‐Cycloaddukten (2‐Azetidinthione 3, Dihydro‐4__H__‐1,3,5‐dithiazine 5 bzw. Hexahydro‐4‐pyrimidinthione 9). Aus den Allylthioketenen 15 und 2a – d, 19 entstehen die entsprechenden Cycloaddukte 16, 17 und 18. Bei der Pyrolyse der 4‐Alkylthiadiazole 13 im Azomethin 2d werden die freigesetzten Aldothioketene 1f, g in situ durch 2d zu den β‐Thiolactamen 3e, f abgefangen. Die 1:1‐Addukte 3, 16 fallen in der sterisch günstigeren Konfiguration A (für 16a: B) an, wenn nicht von sterisch besonders gehinderten Thioketenen ausgegangen wird (16f, g) oder die sterischen Wechselwirkungen der Substituenten an C‐3, C‐4 ähnlich (3b, 16h) bzw. gering (3e) sind. Bei den Heterocyclen 5a, b läßt sich geometrische Isomerie an der exocyclischen CC‐Bindung an C‐2 nachweisen. Die Bildung der Produkte 5, 9, 17, 18 und die Stereochemie von 3, 16 läßt sich durch die Annahme einer dipolaren Zwischenstufe 20 verstehen.


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## Abstract Die Azirine **1a**–**c** reagieren mit Kohlenstoffdisulfid zu 1:1‐Addukten **4**, die im Kristall als Dipol **B**, in der Schmelze jedoch als Isothiocyanate **A** vorliegen. In der Wärme isomerisieren **4a**, **c** bevorzugt zu **10a**, **c**, während **4b** überwiegend zu **11** und de

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