mo ¨glich, fu ¨r unterschiedliche Einsatzbereiche? \* Die Automobilindustrie stellt besonders hohe Anforderungen an Qualita ¨t und a ¨ußeres Erscheinungsbild, lassen diese sich durch Tests ausreichend absichern? Obgleich die Fragen so alt sind wie die Laborpru ¨fverfahren selbst, werden sie immer wi
Corrosion Conferences – Materials and Corrosion 4/2006
- Book ID
- 102480408
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2006
- Tongue
- German
- Weight
- 126 KB
- Volume
- 57
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Corrosion Conferences
3-La ¨nder-Korrosionstagung "Mikrobiell beeinflusste Korrosionoft unerkannt weil unbekannt" Am 21. und 22. April 2005 fand im Naturhistorischen Museum Wien die inzwischen traditionelle "3-La ¨nder-Korrosionstagung" statt. Auf der gemeinsamen Veranstaltung der Technischen Versuchs-und Forschungsanstalt der TU Wien (TU Wien TVFA, Wien/A), der Austrian Society for Metallurgy and Materials der Montan-Universita ¨t Leoben (ASMET, Leoben/ A) und dem Kompetenzzentrum fu ¨r angewandte Elektrochemie GmbH (ECHEM, Wiener Neustadt/A), der Schweizerischen Gesellschaft fu ¨r Oberfla ¨chentechnik (SGO, Grenchen/CH), der Gesellschaft fu ¨r Korrosionsschutz e.V. (GfKORR, Frankfurt/Main/D) informierten sich und diskutierten ca. 160 Fachleute und Experten aus den Bereichen Werkstoff-und Bauteilherstellung, -verarbeitung und -einsatz, Schadensverhu ¨tung und Anlagensanierung, sowie Wissenschaftler aus Lehre, Forschung, A ¨mtern und Industrie, Vertretern von Fachverba ¨nden und der Fachpresse u ¨ber ihre Erkenntnisse, Fragen, Probleme und Problemlo ¨sungen zum obigen Thema.
Fazit: Mikrobiell beeinflusste Korrosion bleibt bis heute meist unerkannt, weil sie fu ¨r den mit der Schadensbeurteilung befassten Sachversta ¨ndigen i.d.R. nicht oder schwer erkennbar ist.
Nur wenige Experten verfu ¨gen u ¨ber die Kenntnisse und das Instrumentarium der Entnahme, Aufbewahrung, Pra ¨paration und Untersuchung der Schadensmuster. Schon die kurzzeitige Vera ¨nderung der Umgebungsbedingungen der Mikroorganismen oder auch Fremdkontaminationen bis zum Untersuchungszeitpunkt ko ¨nnen zu Fehlinterpretationen des Schadensgeschehens fu ¨hren.
Zur Bewertung der Schadens-oder Sto ¨rursachen sowie der Angabe von Sanierungs-oder Vorbeugemaßnahmen ist eine Zusammenarbeit von Mikrobiologen, Biotechnologen, Materialkundlern, Korrosionschemikern, Verfahrenstechnikern, Planern, Erstellern und Betreibern von Anlagen no ¨tig. Sollten bei diesen Maßnahmen Gesundheitsgefahren fu ¨r evtl. Konsumenten bestehen, mu ¨ssten Hygieniker hinzu gezogen werden.
Der Aufwand lohnt sich jedoch. Schadensuntersuchungen in den letzten Jahren ergaben, dass scha ¨tzungsweise 20% der Korrosionsscha ¨den an technischen Anlagen durch Mikroben beeinflusst wurden. Rechnet man die Scha ¨den an Bauwerken, Baustoffen usw. hinzu, erreichen die Kosten fu ¨r die Beseitigung der durch Mikroorganismen verursachten Scha ¨den allein in Deutschland ja ¨hrlich mehrstellige Milliardenbetra ¨ge.
U ¨ber das Leben, die Lebensgewohnheiten, Wachstumsbedingungen und das Wachstumsverhalten der Mikroben, Algen, Flechten, Pilze und Hefen, sowie u ¨ber die Ursachen und Auswirkungen ihres scha ¨digenden oder sto ¨renden Verhaltens auf Materialien, Bauteile, Anlagen usw. und u ¨ber Schutzmaßnahmen wird dagegen erst in ju ¨ngster Zeit gezielt geforscht und berichtet. Der Dialog zwischen den Fachleuten dieser Tagung zeigte, dass noch viel zu leisten ist, um den durch Mikroorgansmen verursachten volkswirtschaftlichen Schaden genauer zu erkennen und effektiv zu beka ¨mpfen.
Prof. Dr. Paul Linhardt von der Technischen Versuchs-und Forschungsanstalt der Technischen Universita ¨t Wien wies in seiner Begru ¨ßung darauf hin, dass die Tagungssta ¨tte "dem Reiche der Natur und seiner Erforschung gewidmet" sei, wie diese Tagung auch, die sich wie Prof. Dr. Gu ¨nter Schmitt, langja ¨hriger Vorsitzender der GfKORR, erga ¨nzte, mit der Korrosion durch die "belebte Natur" bescha ¨ftigen werde.
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