Copolymerisation von styrol und benzol
✍ Scribed by Henrici-Olivé, Von G. ;Olivé, S.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1961
- Weight
- 110 KB
- Volume
- 48
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Bei kinetischen Untersuchungen der radikalischen Polymerisation von Styrol in verschiedenen Losungsmitteln stellten wir fest, da13 zwischen der Polymerisation in Benzol und derjenigen in einem inerten Losungsmittel (insbesondere in Dioxan) ein grundlegender Unterschied besteht. Dieser auaert sich darin, da13 bei sonst gleichen Reaktionsbedingungen in benzolischer Losung stets niedere Polymerisationsgrade entstehen als in dem inerten Losungsmitte11y2). Dieser Unterschied nimmt mit steigender Losungsmittelkonzentration zu und erreicht bei [LM] /[MI = 10 etwa 50 x3). Eine ifbertragungsreaktion kommt zur Erklarung dieses Befundes nicht in Frage, da Polystyrolpraparate, welche unter verschiedenen Bedingungen in benzolischer Losung mit 14C-markiertem Initiator hergestellt wurden, bei niederen Umsatzen durchweg zwei radioaktive Initiatorfragmente pro Molekul aufweisen4-6). Die Verminderung des Polymerisationsgrades in benzolischer Losung kann daher nur durch eine zusatzliche Kettenabbruchsreaktion hervorgerufen werden. Zwei Reaktionsmechanismen schienen prinzipiell moglich : 1. Die Radikale des Initiators reagieren mit Benzol unter Bildung eines neuen Radikals R/=. , welches den zusatzlichen Kettenabbruch liefertl). 2. Die Polystyrolradikale greifen das Benzol an (Copolymerisation) ; das hierbei entstehende Radikal ist reaktionstrager als die normale wachsende Polystyrolkette und hat daher eine erhohte Abbruchstendenz. Reaktionskinetisch konnte zwischen den beiden Moglichkeiten nicht unterschieden werden. =/ l) G. HENRICI-OLIVE und S. O ~r v f , IUPAC-Symposium iiber Makromolekiile, Wiesbaden
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