Chirale SFeCoM-Cluster: Darstellung, Nebenreaktionen und Nachweis der Chiralität
✍ Scribed by Richter, Felix ;Vahrenkamp, Heinrich
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1982
- Tongue
- English
- Weight
- 1002 KB
- Volume
- 115
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Eingegangen am 8. Februar 1982 Aus SFeCo,(CO), (1) lieBen sich uber die Zwischenstufen SFeCo2(CO), -AsMe, -MCp(CO), (3, M = Cr, Mo, W) nach der Co -As-Eliminierungsmethode die chiralen Cluster SFeCoMCp-(CO), (8, M = Cr, Mo, W) gewinnen. Bei solchen Reaktionen entstanden auch andere Cluster, von denen einer mit SCo2Mo(p-AsMe2)-Geriist (10 b) und einer mit SCo2W(p-AsCoAs)-Gerust (12) durch Kristallstrukturanalyse identifiziert wurden. Sowohl in den Zwischenstufen 3 als auch in PMe2Ph-Derivaten der Cluster 1, 8 und 10 lien sich die Chiralitat NMR-spektroskopisch uber die Diastereotopie der AsMe,-bzw. PMe2-Methylgruppen nachweisen. Chiral SFeCoM Clusters: Synthesis, Side Reactions, and Proof of Chirality From SFeCo2(C0), (1) via the intermediates SF~CO,(CO)~ -AsMe,-MCp(CO), (3, M = Cr, Mo, W) by the Co -As elimination method the chiral clusters SFeCOMCp(CO)8 (8, M = Cr, Mo, W) could be obtained. From such reactions other clusters resulted too, of which one with a SCo,Mo(p-AsMe,) framework (lob) and one with a SCo2W(p-AsCoAs) framework (12) were identified by crystal structure analyses. The chirality of the intermediates 3 as well as that of PMe2Ph derivatives of the clusters 1, 8, and 10 could be proved NMR-spectroscopically by the diastereotopism of the AsMe,-and PMe, methyl groups, respectively. Die Beziehungen zwischen Clustern und Metallpartikeln und die mogliche Bedeutung ihrer Multimetall-Reaktivitat fur die homogene Katalyse haben die Chemie der Organometall-Cluster in jiingster Zeit sehr stark stimuliert '). Dies, obwohl selbst Cluster rnit 13 Metallatomen noch wenig rnit dem entsprechenden Metal1 zu tun haben2) und obwohl die katalytische Aktivitat von Clustern in technischen Prozessen noch nicht nachweisbar war3). Indizien dafiir, dal3 Cluster iiberhaupt Katalysatoren sein konnen, wurden bisher nur fur einen Fall gefunden4). Ein eindeutiger Beweis dafiir wiirde die Ubertragung einer nur von dem Cluster, nicht aber von seinen Bruchstiicken besessenen Eigenschaft auf die Reaktionsprodukte voraussetzen. Als solche Eigenschaft bietet sich die Chiralitat an5-?. Cluster mit Geriist-Chiralitat waren zu Beginn unserer Untersuchungen unbekannt. Und der schrittweise Aufbau selbst der einfachsten Vertreter, namlich solcher, die sich von einem Tetraeder mit vier verschiedenen Eckpunkten ableiten, schien wenig aussichtsreich. Das synthetische Problem vereinfachte sich jedoch in zweierlei Weise. Zum einen fanden wir zwei Wege, Organometall-Einheiten in Clustern durch andere solche Einheiten zu ersetzen ,x9), was es ermoglichte, die letzten Syntheseschritte schon rnit ge-0 Verlag Chemie GmbH, D-6940 Weinheim, 1982 0009-2940/82/1010-3224 $ 02.50/0 *) Weitere Einzelheiten zur Kristallstrukturuntersuchung konnen beim Fachinformationszentrum Energie Physik Mathematik, D-7514 Eggenstein-Leopoldshafen, unter Angabe der Hinterlegungsnummer CSD 50160, der Autoren und des Zeitschriftenzitats angefordert werden.
Chem. Ber. 115(1982) 218.
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