Chemisches Institut Universität Bonn, GDCh-Ortsverband Bonn
✍ Scribed by B. Helferich
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1950
- Tongue
- English
- Weight
- 178 KB
- Volume
- 62
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Unter der Olivinschicht, der Dunitschale, miiasen wir undifferenziertes Magma von basalt. Zusammensetzung annehmen, daa, wie sich aus der Geschwindigkeit der Erdbebenwellen ableiten laat, mit fortschreitender Erdabkiihlung kryatallin wird, es bildet sich die Eklogitfazies Eskolas, die uns in den Griquaiten der Kimberlitschlote unmittelbar vorlieet. Diem geben uns also die chem. Zusammensetzung des allgemeinen Urmagmas der Lithoephiire. Ein Vergleich der in der Tabelle zusammengestellten Molekularverhaltnisse (Niggli-Werte) eines Griquaits 1) mit einem Olivingabbro 2) zeigt, daD diese wie auch viele andere basiache Tiefen-und ErguOgesteine der Erde direkte, kaum differenzierte Mo bilisationsprodukte der ,,Eklogitschale" sind. Die Plateaubasalte 3) resultieren, wenn wir von dem Griquaitmittel dunkle und helle Erstausscheidungen, ntimlich 18.5% Forstent und 7.5% Anorthit abzieben 4). Auch sie sind also aus der Griquaitschale, wahrscheinlich iiber ein zwischengeschaltetes Magmenreservoir, abzuleiten.
Fiir die Gesteine oberhalb der dunitischen Trennungsflache ergeben sich die unter 5) aufgefiihrten Werte, die der Griquait-Analyse gegeniiber einen Uberechu5 a n SiO, und Alkalien aufweiaen. Dieser Pegmatitfiberschull ist auf eine Auafallung aus der nach Rilftnann bei der Kondensation der Silicatschale iibriggebliebenen Pneumntosphlre zurdckzufiihren. In der T a t ergibt sich nach Abzug von 10% Pegmatit von dem Mittel der Gesteine der obersten 60 km Lithosphhre 6) auffallende ubereinstimmung mit dem Griquait.
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