Dieses einen wichtigen Bandelsartikel ausinachende Erz stellt ein grobliches, schweres, metallisch glanzendes Pulver dar von dunkelgrauer, wenig in das Rothliche spielender Farbe. Vom Magnete wird es nicht angezogen und in einem Morser kann es mit Leichtigkeit zu cinem hochst feinen Pulver zerrieben
Chemische Untersuchung eines Kobalterzes von Tunaberg
โ Scribed by F. Varrentrapp
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1839
- Tongue
- English
- Weight
- 205 KB
- Volume
- 124
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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โฆ Synopsis
XI. Chemuche Untersuchung eines Kobalterzes von Tunaberg; von F. V a r r e n t r u p p . D a s genannte Mineral hatte Hr. Prof. G. R o s e die Giite mir zur Untersuchung mitzutheilen. Es findet sich in dcrben Partbien in dein Gemenge von Kalkspath, Chlorit und Kupferkies eiogewacbsen, worin der krystallisirte Kobaltglanz vorkoinmt , und alle Krystalle des letztcren enthaltcn gewbhnlicb grOfserc oder kleinere Mengen davon eingeschlossen. Es ist klliftig, abcr nicht erkennbar ~paltbar, im Bruch kleininuschlig , stahlgrau in's Zinnwcifse, stark metallisch glanzend, von der Hiirte des Feldspatbs, und von 7,131 spec. Gew. Farbe und Glanz zeichiicn dieses Kobalten deutlich von d e n mitbrecbenden Kobaltglanz aus, so daCs es damit nicht zu verwechseln ist. Vor dem Ldthrohre verhiilt es sich ganz wie Speifskobalt ; es giebt niimlich, auf der Kohle geriktet, eineu starkeo weirsen Arsenikrauch, in einer offcnen Glasrbhre erhitzt, bildet es cin Sublimat von arseniger Saure, in einem kleinen Kolben liefert es beim Gliilien einen Ring von inetallischem Arsenik. Mit Borax und Phosphorsalz giebt das gerastete Mineral eine intensiv blauo Perle. Nach der kUnlich von P l a t t n e r ') bescliriebenen Metbode zur Auflindung h6chst geringer Mengen von Nickel in Kobalt konnte eine sehr geringe Spur von Nickel nacligewiesen werdeo. Die hnalyse, die ich in dem Laboratorium des Hrn. 11. R o s e anstelhe, wurde auf zweierlei Weisen ausgefuhrt. Bei dem ersten Versuche wurde das feiogepulverte Mineral mit starker Salpeterstiure in einem geriumigeu Kolben Ubergosscn. Es entstand hierbei eine schr beftige Einwirkuug, die man, aIs sie abzunehmen be-1) Poggendorff'r Annalen, Bd. X x x X y I S. 30%
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