K a m p bediei;: sich, UITI fliissige Schwefelwrsserstoffsaure ZD erh;c:tcn 'i dt.9 Wasserstoffsupel.sulI,ti~t,s, welches er trocken in eine Riihre rerschliefst, worauf es sich larigsam in Iliissige Sch wefelwasserstoffsiiure rind Schaefel zersetzt , weL ehcr sich in Hrystallen abscheidet. h u f die
Chemie der salpetrigen Säure und ihrer Derivate in flüssigem Fluorwasserstoff
✍ Scribed by Prof. Dr. F. Seel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1965
- Tongue
- English
- Weight
- 740 KB
- Volume
- 77
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Durch
Umsetzung vo ilpetriger Saure, Distickstofftrioxyd, Distickstofftetroxyd und Nitrosylverbindungen fiissigem Fluorwasserstoff entstahen unerwartet hoch siedende, unverandert destilliert Losungen, welche Nitrosylfuorid in Form ungewohnlich bestandiger elektrolytisch dissoziierter Fluorwasserstoff-Solvate, enthalten. Das reine fluorwasserstoff-solvatisierte Nitrosylfuorid ist ein neues wertvolles Reagens der Fluorchemie, das mit vielen Elementen und Verbindungen zu praparativ interessanten Fluorverbindungen reagiert. 1. Einleitung Fluorwasserstoff ist von -85 bis 19,6 "C eine Flussigkeit, welche viele anorganische und organische Stoffe auflost. Er hat ahnlich dem Wasser die Fahigkeit, sich an andere bereits abgesattigt erscheinende Verbindungen anzulagern und rnit ihnen Solvate zu bilden. Bezogen auf Wasser ist wasserfreier fiissiger Fluorwasserstoffin auffallendem Gegensatz zu seiner waI3rigen Losungeine sehr starke Saure, welche auch rnit Stickstoff-und Sauerstoffverbindungen, die sehr schwache Basen sind, Salze bildet und die Derivate schwacherer Sauren solvolytisch zersetzt. Diese Eigenschaften des Losungsmittels bestimmen den Charakter und die Anomalien der Chemie in flussigem Fluorwasserstoff. Die ErschlieiDung dieses interessanten, jedoch experimentell schwierigen Sondergebietes verdanken wir vor allem K. Fredenhagen und seiner Schule (1929-1939) [1,2]. Merkwurdigerweise vermiiDt man unter den vielen Stoffen, deren Verhalten in fliissigem Fluorwasserstoff Fredenhagen untersucht hat, die salpetrige Saure und ihre Derivate. Deshalb konnte ein sehr reizvolles Kapitel der Chemie in fliissigem Fluorwasserstoff, iiber welches anschlieDeqd berichtet wird, erst sehr spat geschrieben werdenl [l] K . Fredenhagen u.
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