Charakterisierung von Ligandenbindung durch Sättigungstransfer-Differenz-NMR-Spektroskopie
✍ Scribed by Moriz Mayer; Bernd Meyer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1999
- Tongue
- English
- Weight
- 134 KB
- Volume
- 111
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Die hier vorgestellte Differenzbildung zwischen Sättigungstransfer-und normalem NMR-Spektrum (STD-Methode) ermöglicht das schnelle Testen von Substanzbibliotheken auf Bindungsaktivität gegenüber makromolekularen Rezeptoren. Mit dieser Methode erhält man 1D-und 2D-Spektren, die nur Signale bindender Moleküle enthalten. Die hohe Empfindlichkeit des Verfahrens macht die Aufnahme von STD-Spektren ab 1 nmol Protein möglich. Zudem läût sich das Bindungsepitop des Liganden leicht bestimmen, da mit dem Protein in direktem Kontakt stehende Ligandenreste intensivere STD-Signale liefern. Beispielsweise konnten wir zeigen, daû die beiden Fucosereste des Lewis b -Hexasaccharids für die Bindung an das Aleuria-aurantia-Agglutinin (AAA) verantwortlich sind. Identifizierung von Bindungsaktivität und Charakterisierung des Bindungsepitops von Liganden sind für die biochemische und pharmazeutische Industrie von entscheidender Bedeutung. Anders als bei Screening-Methoden wie ELISA, RIA, Biacore oder Immunoblotting besteht bei auf der NMR-Spektroskopie basierenden Techniken die Möglichkeit, bindende Substanzen direkt in einem Gemisch potentieller Liganden zu identifizieren. Kleine Moleküle, Schema 5. a) [15]Krone-5, THF, 20 8C, 16 h; b) NaOMe, MeOH, THF; c) DTT, THF, MeOH, Et 3 N; d) TFA, CH 2 Cl 2 , 20 8C. daû eine teilweise Spaltung der O-glycosidischen Bindung für die geringere Ausbeute von ca. 70 % bei den Verbindungen 20 ± 28 verantwortlich war. Wir haben hiermit eine hocheffiziente Methode zur Synthese von Schwefel-verknüpften Oligosacchariden an fester Phase beschrieben. Alle Glycoside konnten stereoselektiv und in hohen Ausbeuten erhalten werden. Nebenprodukte, die von Eliminierungsreaktionen der Triflate herrühren, konnten durch Waschen des Harzes nach erfolgter Glycosylierung vollständig entfernt werden. Weiterhin erwies sich die Verwendung unsymmetrischer Disulfide als Schutzgruppe der anomeren Thiolfunktion als kompatibel mit allgemein üblichen Reaktionsbedingungen in der Kohlenhydratchemie.
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