Direkter Nachweis von H-Brücken in Biopolymeren durch NMR-Spektroskopie
✍ Scribed by Gerd Gemmecker
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2000
- Tongue
- English
- Weight
- 104 KB
- Volume
- 112
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
in ihrem Titel ankündigen. Die chemischen (desaminierende Spaltung) und enzymatischen Methoden sind dieselben wie in der eingangs zitierten Science-Arbeit, [1] aber die Analyse der Abbauprodukte erfolgt im ersten Fall [13] durch Anionenaustauschchromatographie der Tritium-markierten Oligosaccharide, im zweiten Beispiel [14] durch Gelelektrophorese nach reduktiver Aminierung mit einem Fluorophor. Beide Arbeiten kommen ohne Massenspektrometrie aus.
Bei den vorgestellten Anwendungsbeispielen handelt es sich durchgehend um isolierte, chemisch einheitliche Hexabis Decasaccharide. Isolate von natürlichen Oligosacchariden sind häufig mikroheterogen und müssen üblicherweise erst sorgfältig gereinigt werden. Die Bausteinanalyse durch Kapillarelektrophorese ist auch bei Sasisekharan und Mitarbeitern essentiell für die Eingrenzung der möglichen Sequenzen. Worin liegt der Fortschritt dieser Strategie? Die MALDI-MS-Analyse erfordert nach Aussage der Autoren keine erneute Isolierung und Reinigung der Spaltprodukte nach den verschiedenen Manipulationen. Auûerdem sehen sie für ihren Ansatz das Potential einer voll automatischen Sequenzierungsmethode, wenn erst mit besser untersuchten und spezifischeren Enzymen die Werkzeuge für einen definierten Partialabbau komplexer Polysaccharide zur Verfügung stehen und so ein verfeinerter und leistungsfähigerer Algorithmus entwickelt werden kann. Dies wird um so wichtiger sein, wenn es in Zukunft gelingen soll, gröûere Sequenzen sowie Gemische von Oligosacchariden auf ähnliche Weise zu analysieren und so den Aufwand für Fraktionierung von biologischem Material zu reduzieren, eine Herausforderung, auf deren Bewältigung man gespannt sein kann.
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## Abstract Mittels ^13^C‐NMR‐Spektroskopie konnten zwei strukturisomere Grundeinheiten bei einem Polyphenylchinoxalin nachgewiesen werden. Damit ist erstmals die schon mehrfach diskutierte Existenz von Strukturisomeren in Polyphenylchinoxalinen experimentell bestätigt worden.