Beugungsversuche mit schnellen Protonen
✍ Scribed by R. v. Meibom; E. Rupp
- Book ID
- 102712245
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1933
- Tongue
- English
- Weight
- 645 KB
- Volume
- 409
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Aus dem Forschungsinstitut der AEG. Berlin) (Mit 7 Figuren) I. Bisherige Versuche h e r die Beugung von positiv geladenen Teilchen, und zwar von Protonen, berichtete als erster D e m p s t e r 2 ) 1929. Als Protonenquelle werden Wasserstoffkanalstrahlen benutzt, die unter streifender Inzidenz auf einen Calcitkristall auffallen. I n einem Abstand von 155 mm Tom Kristall befindet sich eine photographische Platte. Auf dieser wird ein Bild erhalten, das als Reugungsspektrum aufgefaBt wird. Wird der Einfallswinkel gegndert, so tritt eine Verschiebung der Beugungsflecke auf. Es wird die Annahme gemacht, daB es sich um Beugung an einem Kreuzgitter handelt. Die Protonen durchlaufen eine Beschleunigungsspannung von 40000 Volt entsprechend einer Wellenlange von 14,5cm. Eine Prufung der d e Broglieschen Formel lassen die Versuche von D e m p s t e r nicht zu. 1930 erschien eine weitere Notiz von dem gleichen Verfasser iiber Protonenbeugung an Calcit, Steinsalz, Magnesit und Diamant. Die Ergebnisse sind grobtenteils negativ. Im Gegensatz zu einer geringeren Spannung werden Protonen ron 6000 Volt an Calcit gut reflektiert. Die Schwirzungsflecke der Aufnahmen lassen sich aber nicht eindeutig als Reugungsbilder erklaren. D e m p s t e r fuhrt daher keinen Vergleich rnit der d e Broglieschen Theorie durch und weist darauf hin, daB noch unbekannte Faktoren die Beugungserscheinungen storen. DaB der Kristall jedoch nicht aufgeladen ist, wird dadurch nachgewiesen, daB der Strahl, sohald er das Praparat uberhaupt nicht trifft, auch nicht abgelenkt wird. Eine Kanalstrahlanalyse zeigte, daW auch H,+und H,+-Teilchen im Strahl mitfliegen. 1) Auszug aus der Dissertation R. v. Meiborn, Technische Hoch-2) A.
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