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Bericht über die Müllereitagung 1954 der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung, Detmold

✍ Scribed by Dr. E. Lindemann


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1954
Tongue
English
Weight
303 KB
Volume
6
Category
Article
ISSN
0038-9056

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✦ Synopsis


Bericht uber die Mullereitagung 1954 der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung, Detmold Vom 4. bis 6. 10. 1054 veranstaltete die Arbeitsgemeinschafl Getreideforscbung ihre diesjahrige Miillereitagung, an der iiber 200 Besucher PUS 10 Nationen teilnahmen. Das Programm sah insgesamt 16 Vortrige aus den Gebieten Getreidewirtschaft, Getreidebau, Reinigung, Ausbeute und MeRtechnik vor. Der folgende Bericht gibt einen kurzen Auszug pus denjenigen Vortragen wieder, die allgemeineres Interesse beanspruchen. Ministerialrat Dr. H. Winkelstern, Bonn, beridxete iiber ,Get r e i d e u n d G e t r e i d e p o l i c i k " . Er fuhrte aus, daB auch heute das Brot nach wie vor die Grundlage unserer Ernahrung bilder. Durch Aufklarung und gro13ziigige Werbung ist beim Verbraucher dieses Verstandnis lebendig zu erhalten. Durch Mechanisierung, Diinguny und Zuchtung, bessere Sortenwahl, Saacgutwechsel und nicht zuletzt durch wissenschafiliche Beratung und Schulung ist der Landwirtschaft seit Kriegsende eine 25 O/aige Ertragssteigerung Selungen. Da trotz rnancher Mi&erfolge dime Leistung moglich war, ist die Hoffnung auf weitere steigende Tendenz gerechtfertigt. Aus der Tatsache der starken Qualitatsminderung dur& Auswuchs bei der diesjahrigen Ernte sollten die Bemuhungen urn eine Steigerung der Qualitat noch starker in den Vordergrund treten.

Einen wesentlichen Beitrag zu den Erfolgen der Landwirtschafi haben zweifellos die gesetzgebenden Mafinahmen gehabt, die dem Bauern das Gefiihl der absoluten Sicherheit geben, fur die Ernte guten Absatz zu finden. Wir sind heute in der Lage, unseren Gesamtbedarf an Roggen aus der eigenen Ernte zu dekken.

Obwohl von vielen Seiten eine starke Auflockerung der Getreidemarktordnung im priratwirtschafilichen Sinne gewiinscht wird, mu13 festgestellt werden, dal3 es kaum ein Land geben wird, das ohne staatliche Lenkungsrnaanahmen auskornmt. Ein Abbau der Ordnungssysteme durch die Festsetzung von Gleit-zo11en wiirde zur Bildung eines unechten Weltmarktpreises fuhren. Auch die Verbilligung auf dem Inlandmarkt ware keine geeignete MaRnahrne. Der beschrittene Weg, dem kein starres System zugrunde liegt und bei dern auf jedes Experiment verzichtet wird. durfte auch fur die Zukunft fur unsere Verhgltnisse vorteilhaft sein.

Zum Thema , D i e w i r t s c h a f t l i c h e n P r o b l e r n e d e r e u r o p a i s c h e n M i i l l e r e i " nahm Dr. F. Acker- mann, Bonn, Stellung. Da in allen europaischen Landern die Muhlenwirtschaft vor gleichen Problemen steht, hat sich hier eine enge Zusammenarbeit angebahnt. Drei Problerne wurden besonders herausgestellt:


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