Fortschritte in den Bemfihungen um eine Adaptation der ki~nstlichen Si~uglingsnahrung an das Vorbild der Frauenmilch oder die Bedingungen der S~uglingsverdauung haben in den letzten Jahren die Frage nach der optimalen Form der kiinstlichen Nahrung aufs Neue aktualisiert. Es waren Fertigpri~parate en
�ber den fermentativen Abbau der Proteine und Fette in homogenisierter und nichthomogenisierter Kuhmilch
✍ Scribed by Sager, Carl-August
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1956
- Weight
- 542 KB
- Volume
- 78
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2917
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✦ Synopsis
In der genannten Arbeit haben EWERBEOK U. JAEGER Fettverdaulichkeit und fermentativen Eiweif~abbau bei einer Reihe yon heute gebrauchlichen Sauglingsnahrungen in vitro untersucht.
Die Autoren bedienten sich dabei weitgehend der schon vor einigen Jahren yon ILC~C~R u. TRV~AU angewandten Methodik. Die Verdaulichkeit des Fettes wurde dutch Titration der nach Lipasezusatz freiwerdenden Fettsauren bestimmt, der EiweiBabbau naeh Pepsin-und Trypsin-Zusat z an der Zunahme des sog. Filtrat-N und Rest-lX verfolgt. Zur Einstellung der erforderliehen Wasserstoffionenkonzentration wurde entweder n-Salzsaure oder n-Natronlauge zur Versuchsmileh hinzugefiigt. Die Fermente wurden in Anlehnung an physiologisehe Konzentrationen in jeweils gleiehgrol3en Mengen den Proben beigefiigt. Mit dem Filtrat-N diirften die naeh Ansauerung, wobei die Autoren ~ufp~ 2 und 5,4 eingestellt hatten, noch/iltrierbaren oder beim Zentri/ugieren im Uberstande verbleibenden Eiweif~kSrper bestimmt worden sein, mit dem l~est-N alle EiweiBkSrper oder Abbauprodukte, die dutch Triehloressigs~ure nicht fallbar sind. Zu dem Rest-I~ reehnen die Autoren und ebenfalls ILGNEI~ n. TttURAU u. a. Aminosauren, niedrige Peptide und Albumosen. Die Stickstoff-Bestimmungen, die in iiblieher Weise nach ]~JELDAIXL ausgefiihrt wurden, erfolgten im Leerversueh sowie nuch 2-, 3-und 4stiindiger Verdauung im Brutschrank.
Aus den sog. Stiekstoffwerten errechneten die Autoren die ,,Verduuungsgeschwindigkeit". Sie verglichen dabei unhand der Ffltrat-N und Rest-N-Ergebnisse den prozentualen Verdauungsunstieg der einzelnen Mileharten miteinander, wobei der Leerwert geich 0~ der bei der Verduuung erreichte Endwert gleich 100% gesetzt wurde. EWERBSCK U. JAV, GER gelangten zu der Meinung, dab erhebliche Unterschiede im ferment~tiven Abbau der gebrauchlichen Sauglingsnahrungen bestiinden, und insbesondere, d~l] der Vorteil der ttomogenisierung yon Kuhmilch in einem schnelleren Ablauf der Eiwei2verdauung und in einer
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