Beobachtungen bei der Ringsynthese der 3-Methyl-4-acetylpyrrol-5-carbonsäure
✍ Scribed by Fischer, Hans ;Beyer, Heinrich ;Zaucker, Ewald
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1931
- Weight
- 677 KB
- Volume
- 486
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Schmelzp. 89 O l), dessen Analyse ausgezeichnet auf den verlangten Korper stimmte, der aber nicht 2,4 -Dimethyl-3-formylpyrrol sein konnte, da hieses bei 13 Lo schmilzt. Dem Korper vom Schmelzp. 89O mubte deshalb eine andere Konstitution zukommen. Der Korper lieS sich nach Wolff-K i s h n e r zu einem Alkylpyrrol C,H,,N reduzieren, welches ein Trimethyl-, Propyl-oder Methylathylpyrrol sein konnte. Dies bewies die Analyse einer Reihe von verschiedenen schon krystallisierten Azofarbstoffen. Buf Grund der Synthese schied die Moglichkeit eines Propylpyrrols aus, 2,3,4-11rimethylpyrrol krystallisiert nnd gibt ein Pikrat, bei der Oxydation erhalt man Dimethylmaleinimid (Pyrrocinchonimid). Pikratbildung und Oxydation verliefen negativ und so blieben fur den Korper vom Schmelzp. 89O nnr noch zwei Konstitutionsmoglichkeiten iibrig, niimlich die eines 2-Athyl-5formylpyrrols (111) oder die eines 2 -Methyl -5acetylpyrrols (IV) : Zonachst schien eiue Reihe von Reaktionen fur das Vorliegen eines Aldehyds zu sprechen. So reagierte der Korper mit Hydroxylamin, Hydrazin, Phenylhydrazin und Semicarbazid zu schon krystallisierten Derivaten. Die einfachste Entscheidung zwischen den beiden Moglichkeiten war die Synthese der beiden Pyrrole. Die Syuthese des Pyrrols 111 stieI3 anf groDe Schwierigkeiten. a-Athylpyrrol 2, ist zwar leicht zuganglich aus a-Acetylpyrrol nach R o l f f -K i s h n e r , aber die Einfuhrung des Formylrestes gelang nur auf einem Umweg.
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