Bemerkungen über das Uran
✍ Scribed by Kühn, O. B.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1842
- Weight
- 321 KB
- Volume
- 41
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
So vie1 lnkrrssc die Vcrsuche des Herrn E. Yellgot iibcr das Urin habeii, so richtig sie B der Hauptsuche sind, so sehr mds nian die Fiille von geistreichen Betrachtqen und von Speculationen beduuern, welche auf ein falsch berechnetcs Experiment, auf eiiio urlrichtigc Beobachtung begriindet, mit Aufdeckiing des Rechenfchlers zusainmenftlllei:. Dic Versuche des Hem Peligot haben dargclhan, dafs das Urau, wclclies man bis jctzt aIs einen eIenHtnfaren Kiirper ansali, ein Oxyd sey; aber die Bellauptung, dafs dimes Oxyd, das vcrnieintliclte Umnmetali, in den ineistcii Verbindungen, welclte cs ciogehc, die Rolle cines einfachcn Kijrpers, eines gewijhnlichen Jletitlls spiele, ist unriclitig. Das Uran hat in cheiuisclier Bcziehuig die gijfsste hel~n\ichlrci~ mit Eiscn, Mangao und ('cr. Es bildct wic dieso Elernente, und wic die liierlier gehiirenden, ?;ickel und Kobalt, awei Hauploxyde wit den Formcln R O und RO,: odur R, 0,; und diesc beiden Osyde verbinden sich initcinander nach gleicbcr Rqcl , vorziilich nacfi der Rfa~neteisciifornicl: R O + 2 RO,; oder R O 4-Rz 0,, welcbc Verbindung, in der Hauptsache das Ikanpecherz ausrnacht-Wshrschein\ich findel sich auch die Vcrbindung init der Formel: 3 R O + R 0 , ; (6 R O + R, O d , wie sitt beiin Eiscn eiiicr rartliie dcs Glullspuhiis zdiorrilltf. Nach H. P cl ig o t koirimen den beirlen Ilaiiploxydco dic Foriiieln zu: Cur, 02) 0 uiid Cur, 0%) 0. Dafs die crste Ansicht dcn Yorzug verdiene, wird die Ucrechmmg dkr yon dem franzkischen Chemiker angcgebeiien numerisclien Wertlie leicht dartlitin. Aonal. d. Clicriiie u. Pharttt. XLI. Bds. 3. IleI-t.
📜 SIMILAR VOLUMES
k e r n C h e v r eul die wichtige Entdeckung machtc, dass die fetlen Oele Verbindungen sind von einer organischen Basis init den sogenannten fetten Sauren, zeigtc er auch, dass cine Analogie zwischen den fetten Oelen und den zusamniengesetzten Aetherartcn stat€ findet. Als die organische Basis sah