Bemerkungen zur Erwiderung Fröhlichs
✍ Scribed by Edgar Rubin
- Publisher
- Guilford Publishing Inc
- Year
- 1930
- Tongue
- English
- Weight
- 232 KB
- Volume
- 13
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-0727
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✦ Synopsis
Ich halte reich an die ~uflerungen Fr~hlich8 in der Mitte seiner Erwiderung, die mit den Worten anfangen: ,,Die zweite Versuchsreihe Rubin8..." und 28 Zeilen weitergehen. ])as iibrige scheint mir mit der Sache des Pihl-Fr6hlichschen Ph~nomens zu wenig zu tun zu haben.
Fr6hlich meint behaupten zu k6nnen, dab bei uns Augenbewegungen vorgekommen sind, die unsere Resultate beeinfiuflt haben. Seine Berechtigung zu dieser Behauptung Sucht er u. a. darin, dab ,,in der Anordnung Rub/n~ zwar ein Fixierpunkt vorgesehen ist, aber an keiner Ste]le der Ver6ffentlichung ein Hinweis sich finder auf die Notwendigkeit scharfen Fixierens". Dazu ist zu bemerken, dab ich --offenbar mit Unrecht --es als iiberfliissig angesehen habe mitzuteilen, dab der vorgesehene Fixierpunkt nach M6g]ichkeit, seinem Zweck entsprechend, verwendet wurde. Ubrigens sind unsere Versuche so durchgefiihrt, dab bei den entscheidenden Versuchen z~ischen den --flit die Vp. unsichtbaren --breiten und schmalen Ausschnitten in einer ffir die Vp. undurchsichtigen Reihe~oige gewechselt wurde. Die von Fr6hlich vermpteten Augenbewegungen ,,in der Richtung yore Fixierpunkt zu jenen Stellen, an welchen das Auftauchen der Empfindung beobachtet werden soil", k6nnen demnach nicht systematisch verschieden fiir breite und schmale Ausschnitte sein. Wie diese angenommenen Augenbewegungen unter diesen Umst~nden den Unterschied der Verschiebung bei schmalen und breiten Ausschnitten verursa~hen sollten, ist nicht unmittelbar einleuchtend.
Wie Fr~hl/ch sich das Zustandekommen der vermeintlichen Augen. bewegungen denkt, wird nicht gesagt. Sollte das Ersoheinen der er-]ebten Linie der aus|~sende Reiz sein, dann wiirden diese Augenbewegungen jedenfalls zu sp~t kommen, um auf dieses Erscheinen EinfluB zu .haben. Man h6nnte sich als ausl~senden Reiz den Anfang des SI~lteinwirkens ~uf die Netzh~ut denken. Dann wiirde dem ausl~senden Reiz kein BewuBtseins~quivalent entsprechen ~ jedenfalls nicht, bevor die Linie erscheint --und Ziel der Bewegung wiirde dutch eine Erwartung oder so was bestimmt sein. Wie lange die Zeit zwischen Reiz und Anfang der vermuteten Bewegungen angenommen werden Psychologische Forschung. Bd. 18. 19
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