Beiträge zur Chemie der 6-Methy1-8-ergolen-8-carbonsäure. 69. Mitteilung über Mutterkornalkaloide [1]
✍ Scribed by F. Troxler
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1968
- Tongue
- German
- Weight
- 466 KB
- Volume
- 51
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
I t is shown that several chemical transformations, well known from the chemistry of lysergic acid, can be applied to derivatives of 6-methyl-8-crgolene. Under suitable conditions no appreciable rearrangement to the corresponding 9-ergolene derivatives (lysergic acid derivatives) is observed. These transformations include preparation of amides via the acyl-chloride, alkylation of the free acid and of its amides in position 1, bromination in position 2 and reduction of the aminocarbonyl group by means of LiAlH,. Some investigations about the stability of 8-ergolene derivatives with regard to rearrangement to 9-ergolenes are reported.
1964 berichteten KOBEL, SCHREIER und RUTSCHMANN iiber die Isolierung einer neuen Ergolen-carbonsaure aus einem Stamm von Claviceps paspali STEVENS et HALL und wiesen nach, dass es sich dabei um die 6-Methyl-8-ergolen-8-carbonsaure der Formel I handelt [Z] l) la).
COOH
Die neue Verbindung unterscheidet sich von der Lysergsaure nur durch andere Lage der Doppelbindung im Piperidein-Ring. I n I befindet sie sich in a,/l-Stellung zur Carboxylgruppe. Unter neutralen und milden alkalischen Bedingungen hat sie die Neigung, in Konjugation zum Indolkern zu wandern, wodurch I in Lysergsaure ubergeht. Als Folge dieser Labilitat von I waren bei der Herstellung von Derivaten zum vorneherein grosse Schwierigkeiten zu erwarten. KOBEL et al. [Z] haben bei der Verl) I wurde fruher 121 als 6-Methyl-d8, 9-ergolen-8-carbonsaure bezeichnet ; wir nennen sie heute (( Paspalsaure B. la) Anmerkung der Redaktaon. iluf Wunsch des Verfassers wurde, um den Vergleich mit fruheren Arbeiten zu erleichtern, die altere Bezifferung des Ergolin-Ringsystems beibehalten. Nach den jetet gultigen I UPAC-Regeln ware dieses Ringsystem (Inclolo [4,3-fg] chinolin) wie nebenstehend angegeben zu beziffern, was fur Verbindung I die Bezeichnung 7-Methyl-9-ergolen-Rcarbonsaure ergabe, und entsprechend abgeanderte Bezeichnungen fur die ubrigen angefuhrten Verbindungen. 4) Bestimmung des Gehalts an 1-substituierter Lysergsaure-Form durch Ausmessung der Extinktion des von dieser Verunreinigung herriihrenden UV.-Maximums bei 317 nm.
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