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Beiträg zur qualitativen Analyse der Carotinoide von Kartoffeln

✍ Scribed by Kasim, M.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1967
Tongue
English
Weight
358 KB
Volume
11
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


;or einigen Jahrzehnten haben SCHMIDT u. a. [I] den Nachweis erbracht, daD die gelbe Fleischfarbe der Kartoffeln zum Teil auf Carotinoide zuruckzufuhren ist. Die Untersuchungen erstreckten sich aber lediglich auf die Messung der Absorptionsmaxima im sichtbaren Bereich des Lichtes. So kamen sie zu der SchluBfolgerung, dab sich die Carotinoide der Kartoffel aus Viola-oder Taraxanthin und evtl. aus a-Carotin zusammensetzen. Die Untersuchungen mittels der Saulenchromatographie, kombiniert rnit Extinktionsmessungen, wie sie von RRUNSTETTER u. a. [2] vorgenommen wurden, fuhrten zu neuen Ergebnissen. Es wurden fl-Carotin, Lutein, Isolutein, Flavoxanthin und weiterhin ein Carotinoid identifiziert, das sie als 5-Carotin bezeichneten. Daneben gelang die Isolierung mehrerer Farbstoffzoneu, deren Struktur nicht aufgeklart werden konnte. Unbeantwortet blieb fernerhin die Frage nach der Struktur des 5-Carotins. BRUNSTETTER u. a. nahmen aber an, daO es rnit Aurochrom. dem 5.8-5',8'-B-Carotindiepoxid identisch sei. Diese Verbindung hatwie das ebenfalls gefundene Flavoxanthin -furanoide Struktur. Wie in der Literatur vielfach erwahnt [3, 4, 51. k6nnen sich derartige Furanoidsubstanzen sehr leicht bei der Aufbereitung des Untersuchungsmaterials durch Einwirkung von Pflanzensauren auf Carotinoid-5,6-Epoxide bilden.

Wir stellten uns die Aufgabe zu Waren, ob die von BRUNSTETTER u.a. isolierten Carotinoid-5,S-Epoxide genuin in der Kartoffel vorkommen oder als Artefakte zu betrachten sind. Bei Vergleich der Ergebnisse der Versuche von BRUNSTETTER u. a. und den unsrigen mu0 aber beriicksichtigt werden, daB wir nicht die gleiche Kartoffelsorte wie die beiden amerikanischen Autoren herangezogen haben, sondern die einheimischen g Sorten: Pirat, Apolb, Zeisig, Am- sel, Kastor, Giinosa, Ora, Sperber und Schwalbe.

A ufbereitung des Untersuchungsmatevials

Wir verwendeten jeweils 50 kg rohe, ungeschdte Knollen. Nach griindlicher Reinigung bildeten wir Portionen zu je 2000 g, die wir mit einer einfachen Kiichenreibe zerkleinerten. Die in einen Stutzen iiberfiihrten Schnitzel wurden rnit 5 g Natriumhydroxid versetzt und d a m rnit einem Methanol-Aceton-Gemisch (7 : 3) bis auf etwa 3 1 aufgefiillt. Zur Homogenisierung venvendeten wir das Ultia-Turrax-Ger&t T 45 der Firma JAHNKE & KUNKEL. Die Festbestandteile wurden mit Hilfe von G-1-Fritten abgesaugt. Um die Carotinoide aus dern ag Die Nabrung, XI. Jhg., Heft 5


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