𝔖 Bobbio Scriptorium
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Beitrag zur Kenntniss des von Henry und Delondre Chinidin gennten Alkaloïds


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1878
Weight
208 KB
Volume
192
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


In einer friiheren Mittheilung *) habe Resultat berufen , welches B o u c h P r d a t ich mich auf das und B o u d e t bei der optischen Probe des Chinidins von H e n r y und D e 1 o II d r e erhalten hatten, das , wit? ich nachtraglich bemerken will, als Sulfat zur Anwendung kam. Neuerdings hat jedoch B o u c h a r d a t *a) seiner fruheren Angabe eine neue Lesart untergeschoben , indem er namlich die Bezeichnung des betreffenden Priiparats : Chinidinsulfat von H e n r y und D e l o n d r e " verschwinden liefs und dafiir die Bezeichnung ,CAinidindfat von D e 1 o n d r e" gebrauchte. Aufserdem behauptet B o u c h a r d a t , D e l o n d r e habe lange Zeit hindurch das Sulfat von W i n c k l er 's Alkaloid Chinidinsulfat genannt. Bei dem Interesse, welches ich an der richtigen Wiedergabe der Geschichte des fraglichen Gegenstandes habe, glaubte ich daher den Gegenstand von neuem untersuchen zu sollen. Ich wende mich deshalb an D e l o n d r e selbst. D e 1 o n d r e sagt namlich in seiner Quinolopie , welche er 18.54 in Gemeinschaft mit B o u c h a r d a t herausgab, dafs unter Chinidin ein Alkaloid zu verstehen sei, welches friiher H e n r y und D e l o n d r e fur ein 6esonderes Hydrat des Chinins gehalten hltten. Es werden in diesem Werke vier Rinden aufgefuhrt , welche Chinidin oder das vermeintliche Chininhydrat enthalten sollen, nlmlich : *) Diese Annalen l B 6 , 324. **) Moniteur sciantSque [3] V, 502.


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Nach den1 hlikuhlen wird die Krystallmasse abgesaogt und mit Aether durchgewaschen. Das so erhaltene Chlorsitber-C hinolinchlorhydrat, AgCI.C9H7N.HCl, besteht aus sehr schiinen, weissen Nadeln, die ziernlich lichtbestandig und bei gewohnlicher Temperatur auch haltbar sind. Im Gegensatz zu der analog