In der iiberschichtungszelle einer Ultrazentrifuge wurde die Wechselwirkung von Rindetserurnalhurnin (RSA) und Ovalburnin mit Natriumdodecylsulfat (SDS) untersucht. Es wird ein Verfahren beschrieben, mit dem das an Proteine gehundene SDS bestirnmt werden kann. Die SDS-Bindungskapazitlt fur RSA hetpi
Beitrag zur Bestimmung der Hydrophobie von Proteinen 1. Mitt. Die Bestimmung der Hydrophobie ausgewählter Getreide- und Milchproteine über ihre Natriumdodecylsulfat-Bindungskapazität
✍ Scribed by Nötzold, H. ;Kretschmar, R. ;Ludwig, E.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1991
- Tongue
- English
- Weight
- 411 KB
- Volume
- 35
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Die Natriumdodecylsulfat (SDS)-Bindung von Secalin, Gliadin und Gluten wurde in Gegenwart extrem niedriger SDS-Konzentrationen (0,02 mg SDS/ml) bestimmt und rnit der von Rinderserumalbumin (RSA), B-Lactoglobulin, Ovalbumin und B-Casein verglichen. Die Endospennproteine zeigen in Phosphatpuffer (pH 6,O) eine sehr geringe SDS-Bindung. Es werden 0,6 his 0,8 pg SDS pro 500 pg Protein gebunden. Diese geringe SDS-Bindung entspricht nicht der envarteten Hydrophobie dieser Proteine. Zum Vergleich binden Ovalbumin, B-Lactoglobulin und RSA 0,5, 5,9 bzw. 13,5 pg SDS pro 500 pg Protein. Die SDS-Bindung dieser Proteine ist nach Literaturangaben proportional der Oberflachenhydrophobie, die rnit einer Fluorescenzmethode unter Verwendung von cis-Parinarewe bestimmt wurde. In Gegenwart von 0,l N Essigsiure nimmt die SDS-Bindung der Endospermproteine zu und betragt 6,2 his 6,9 pg SDS pro 500 pg Protein. B-Casein, das als ausgesprochen hydrophobes Protein beschrieben ist, bindet in Gegenwart von Phosphatpuffer @H 6,O) nur 0.9 pg SDS und in 0,1 N Essigsiiure 1,2 pg SDS pro 500 pg Protein.
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