Beeinflußt die Ernährung die Neoplasmenausbreitung?
✍ Scribed by Mašek, J.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1979
- Tongue
- English
- Weight
- 254 KB
- Volume
- 23
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
In den letzten Jahren sind Fragen der Beziehungen zwischen Ernahrung und dem Auftreten von Neoplasmen verstarkt untersucht worden. Diskutiert werden die mogliche Beteiligung des Wassers als potentiellem Trager bestimmter Ringkohlenwasserstoffe und Radionuklide und der Nahrung an sich. Eingegangen wird z. B. auf Fragen der Ballaststoffe, der Polyenfettsiiuren, des erhohten Fettverzehrs, der Spurenelemente und einiger Vitamine sowie auf die Bedeutung der Damflora. Zahlreiche epidemiologische Studien haben bemerkenswerte Korrelationen zwischen dem Ernahrungszustand und der Pravalenz von neoplastischen Prozessen gezeigt und das Interesse fur diese Probleme neu entfacht. Auf dem X, KongreD der International Union of Nutritional Sciences (IUNS) 1975 in Kyoto hat HAENEL einige einschlagige Fragen erortert [ 11. Vielfach werden bestimmte chemische Stoffe als Carcinogene angesehen, neuerdings auch einige Schimmelpilze und deren Produkte (z. B. das Aflatoxin); solche Substanzen, wie auch die Annahme, daB bestimmte Luftverunreinigungen und das Zigarettenrauchen das Lungenkrebsrisiko steigern (Benzpyrene), sind der Gegenstand zahlreicher Veroffentlichungen. Unlangst wurden die Probleme der Neoplasmenepidemiologie im Zusammenhang mit der Nahrung, dem Wasser und der Atmosphare diskutiert, und zwar anlalich eines speziellen Symposiums in Florida und anderweit [2-51. Das Wasser als potentieller Trager bestimmter Ringkohlenwasserstoffe und Radionuklide wurde schon lange als ein Kumulationsagens >fir Geschwulsterkrankungen verdachtigt, und zwar in der DELBETschen Theorie iiber ,,Krebshauser" ; eine umfangreiche Diskussion in einer Sondersitzung der Franzosischen Arztegesellschaft (1932) [6] ergab jedoch kein positives Resultat. Vor etwa 25 Jahren sind wir in Siidbohmen zufallig auf eine ahnliche Situation gestoBen [7]. Eine umfangreiche Diskussion 1977 in der Tschechoslowakischen Biologischen Gesellschaft [a] und neue, von anderen Forschern durchgefiuhrte Messungen wiesen auf mogliche Wasserverunreinigung mit Radionukliden hin ; dabei blieb offen, ob diese tiefliegenden Schichten entstammen [9, 101 oder beim Fliekn des Wassers durch alte Stollen ehemaliger Silber-und Bleibergwerke hineingelangten ; auch eine Verunreinigung durch sekundar aktivierte Elemente oder infolge Beimengung aktiver Erdmaterialien zu Baustoffen ware denkbar (WOLF [6]). Im Falle von sumpfigen Wassern kann der EinfluB von Ringkohlenwasserstoffen (Benzyprene) nicht ausgeschlossen werden.
📜 SIMILAR VOLUMES
## EinfluB der Ernahrung auf die Darmflora T. MITSUOKA Der EinIluB der Ernahrung auf die Darmflora wurde bei verschiedenen Probandengruppen untersucht, Bei alten Menschen geht die Menge der Bifidobakterien auffallend zuriick, wahrend Closfridiwn perfringens stark zunimmt und die Zahlen der Enferob