𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ausscheidung verschiedener Stoffe im Schweiß in Abhängigkeit von der Schweißflußrate

✍ Scribed by H. M. Emrich; K. J. Ullrich


Publisher
Springer
Year
1966
Tongue
English
Weight
725 KB
Volume
290
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


Eingegangen am 4. Marz 1966

Zusammen/assung. Menschlicher SchweiB yon der Fingeroberseite wurde unter Paraffin61 gesammelt and die SchweiBrate pro Einzeldriise bestimmt. Dureh Messung der Konzentrationen yon Natriumchlorid, Kalium, Milchs~ure, Harnstoff und der 0smolarit~t in Abhiingigkeit yon der SchweiBrate wurde folgendes gefunden:

  1. Die Kochsalzkonzentration im SchweiB steigt mit zunehraender SehweiBrate exloonentiell an und strebt der Prim~rsekretkonzentration zu. In Winterversuchen steigt die I%triumkonzentration stefler an als im Sommer. Die Kaliumkonzentration ist im gesamten SehweiBratenbereieh konstant (8,7 :k 0,5 m valfl) und nut bei sehr kleinen Schweigraten auf 16 m val/1 erhSht.

  2. Die Konzentrationen yon iVIilehsEure und Harnstoff fallen mit zunehmender SehweiBrate hyperbeffSrmig ab, die ausgesehiedenen Stoffmengen nehmen mit der SchweiBrate linear zu. 3. Die Osmolarit~t im SehweiB f~llt mit zunehmender SchweiBrate zuerst yon ca. 180 m Osmol/1 auf ca. 100 m Osmol and steigt dann wieder in Richtung auf Isotonie an. Diese Kurvenform ergibt sich ebenfalls bei kumulativer Auftragung aller im SeliweiB gemessenen Stoffkonzentrationen. 4. Nach lokaler Injoktion yon Ouabain, Salyrgan ®, und Cyanid ist die Natriumkonzentration und die Osmolariti~t gegeniiber den Kontrollen erhSht. Die Milch-s~ure-and Harnstoffkonzentrationskurven fallen unfit diesen Bedingangen steiler ab als normalorweise. Naeh lokaler Injektion yon Furosemid und Aeetazolamid wird eine Hemmung der SehweiBsekretionsrate ohne gleiehzeitige ErhShung der Natriumkonzentration boobaelitet. Diese Befunde best~tigen die Sekretions-and l~iiekresorptionshypothese, und zwar l~Bt sich aus der Harnstoff-und Milchs~iureausscheidung auf eine Fliissigkeitsriickresorptionsrate im Ausffihrungsgang zwischen 50 und 90.10 -a ~l/Driise. Std sehlieBen. AuBerdem laBt sieh aus den Natrium-Chlorid-Kurven ableiten, dub die Natriumriiekresorption im Ausfiihrungsgang bis zu den hSchsten yon uns erreiehbaren Schweil]raten keine Sattigung zeigt, und dab dieser Natriumriiekresorptionsmeehanismus durcli Ouabain, Salyrgan nnd Cyanid gehemmt werden kann. Ein GrSBenvergleich dieses Transportes mit tier Natriumriiekresorl0tion im proximalen Konvolut tier Rattenniere ergibt, dab der Natrlumtransloort pro Ausfiihrungs-gangl~nge der SchweiBdrfise das 11/2--2 fache und, pro Oberflaehe berechnet, das 5--7 faehe tier Transportrate in tier Niere ausmaeht. U m die sehr stark yon der SchweiBrate abh/ingigen K o n z e n t r a t i o n e n der verschiedensten Stoffe im ekkrinen SchweiB zu erkl/~ren, wurde schon vor mehr als 15 J a h r e n die Hypothese aufgestellt, dab im Drtisenkn/~uel ein Prim~rsekret gebildet u n d im Ausfiihrungsgang NaC1 u n d Wasser


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