## Abstract Bei Lagerungsversuchen von 2 Kartoffelsorten (Hansa, mittelfrüh; Hela, sehr früh) in verschiedenen Verpackungsmaterialien (PE‐folie, perforiert‐farblos; ‐schwach getönt; ‐stark gefärbt; PE‐folie, nicht perforiert‐farblos; Papiertüte, perforiert und nicht perforiert, Kunststoffnetze) und
Die Qualitätsbeeinflussung von Speisekartoffeln bei Transport und Lagerung in Abhängigkeit von verschiedenen Verpackungsmaterialien. 1. Mitt. Der Einfluß verschiedener Verpackungsarten auf die Lagerungsfähigkeit von Kartoffeln
✍ Scribed by Bitsch, R. ;Sültemeier, J. ;Hötzel, D.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1974
- Tongue
- English
- Weight
- 655 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
Es wurden Lagerungsversuche mit den Kartoffelsorten Hansa (mittelfrüh) und Hela (sehr früh) in unterschiedlichen Verpackungsmaterialien bei Tages‐ und bei Dämmerlicht durchgeführt. Ausgewählt wurden: PE‐folie, perforier‐farblos, ‐schwach getönt, ‐stark gefärbt; PE‐folie, nicht perforiert ‐farblos; Papiertüte, perforiert und nicht perforiert und Kunststoffnetze. Zwei Gebindegrößen wurden miteinander verglichen: 2,5‐kg‐Haushaltspackung und 25‐kg‐Gebinde. Die Lagerdauer betrug 3 Monate.
Sortenspezifische Unterschiede waren in der Veränderung der äußeren Beschaffenheit und im Gehalt an Trockensubstanz erkennbar. Kartoffeln der Sorte Hela keimten früher als die Kartoffelsorte Hansa. Proben, die im Dämmerlicht gelagert waren, zeigten eine ausgeprägtere Keimungstendenz als Tageslichtproben. Größere Gebinde waren besser lagerfähig als Kleinpackungen, Kunststoffnetze und Papierverpackungen erwiesen sich günstiger als Kunststofffolien.
Das Auftreten von Fäulnis und Schimmelbildung ging prinzipiell parallel mit der Keimbildung und war am stärksten bei den Proben ausgeprägt, die in PE‐folien gelagert waren, ursächlich bedingt durch erhöhte Schwitzwasserbildung und gehemmte Ventilation in diesen Proben. Die sehr frühe Sorte Hela war anfälliger gegen Schimmel‐ und Fäulnisbildung, auch die Keimung setzte früher ein.
Der höchste Gehalt an Trockensubstanz wurde in Proben aus Papierverpackungen und Kunststoffnetzen gefunden. Tageslichtproben hatten im allgemeinen einen höheren Gehalt an Trokkensubstanz als Dämmerlichtproben. Diese Unterschiede waren jedoch insgesamt nicht sehr bedeutsam.
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