Anodische und kathodische Polarisationserscheinungen bei der Inhibierung der Säurekorrosion des Eisens
✍ Scribed by Prof. Dr. Willibald Machu; Hilmy Ikram Morcos
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1960
- Tongue
- German
- Weight
- 757 KB
- Volume
- 11
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Es wird gezeigt, daß die Inhibitoren primär an den Lokalanoden und dann erst an den Lokalkathoden adsorbiert oder chemisorbiert werden. Für diese Vorgänge sind nur die energetischen Verhältnisse an der Metalloberfläche, nicht aber der Ladungssinn der Inhibitionsteilchen maßgeblich. Die Adsorption geht gleichsam in zwei Stufen vor sich. Gute Inhibitoren zeigen neben höheren Ohmschen Widerstdänden auch stärkere anodische und kathodische Polarisationen. Erfolgt die Adsorption vorwiegend an der Lokalanode, dann treten nur niedrige Hemmungswirkungen und Filmwiderstände auf. Einem hohen Filmwiderstand entspricht stets auch eine stärkere kathodische Polarisation. Schlechte Inhibitoren kommen über das erste Stadium der Adsorption an den Lokalanoden nicht hinaus, bei guten wird dieses Stadium jedoch bald und bereits bei sehr niedrigen Konzentrationen von mehr als etwa 0,01 g/l überschritten. Die Vorgänge an der Lokalanode werden durch Blockierung der aktiven Zentren gehemmt, während jene an der Lokalkathode durch eine zusammenhängende Schicht des Inhibitors höheren Ohmschen Widerstandes verlangsamt oder zum Stillstand gebracht werden.
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Es wurden die Ohmschen Widerstände von organischen Inhibitoren in Salz‐ und Schwefelsäure durch eine direkte Widerstandsmessung bestimmt. Sie schwanken, je nach der Konzentration und Art des Inhibitors, zwischen 1 und 120 Ω. Auch die Eisen‐Oberfläche selbst hat einen Einfluß. Adsorption
## Abstract über 40 organische und anorganische Substanzen wurden unter potentiostatischen Bedingungen hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Lochfraßkorrosion bei Aluminium in 0,01 molaren NaCl‐Lösungen untersucht. Die konzentrationsabhängige Wirksamkeit nimmt in folgender Reihe ab: Na‐Oleat, NO ≫ W