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Aminozuckersynthesen, XVII1). D-Rhamnosamin und 2.6-Diamino-2.6-didesoxy-D-mannose ausN-Acetyl-D-mannosamin

✍ Scribed by Gross, Paul H. ;Brendel, Klaus ;Zimmerman, Howard K.


Book ID
102366825
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1966
Weight
377 KB
Volume
691
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Eingegangen am 31. Mai 1965 Die Glykosidierung von N-Acetyl-D-mannosamin rnit k h a n 0 1 durch azeotrope Destillation mit Kationenaustauscher liefert ein Gemisch der Glykoside, in dem das cc-Pyranosid uberwiegt. Kristalline Derivate erhalt man nach Tritylierung oder Tosylierung in 6-Stellung. Synthesen des D-Rhamnosamins und der 2.6-Diamino-2.6-didesoxy-~-mannose uber die 6-Jod-bzw. die 6-Azid-Verbindung werden beschrieben. Dean und Pyle 2) haben zuerst Kationenaustauscher als Katalysatoren fur die Glykosidierung von Zuckern verwendet. Mowery 3) beschreibt die Synthese der Methylmannoside auf diesem Wege und erwahnt, da8 der Gehalt an Furanosiden mit Iangerer Reaktionszeit abnimmt. Wir benutzten diese Methode zur Glykosidierung von N-Acetyl-mannosamin (l), das wir in iiblicher Weise4) durch Epimerisierung von N-Acetyl-glucosamin erhielten. Bei N-Acetyl-aminozuckern ist jedoch auch eine Hydrolyse der Acetylgruppe moglich. Wir fanden, da8 azeotrope Destillation rnit Benzol wahrend der Glykosidierung die Hydrolyse in Grenzen halt und eine groRere Menge Austauscher gleichzeitig das Hydrolyseprodukt bindet. Man kann daher als Nebenprodukt aus dem Austauscher Mannosamin. HCI (1A) isolieren, das als P-Pentaacetat 1B charakterisiert wurde.

Das erhaltene Glykosid 2 zeigte negativen Fehlingtest und war dunnschichtchromatographisch einheitlich. Sehr ahnliche Zuckerderivate mit freien Hydroxylgruppen sind jedoch durch Adsorptionschromatographie haufig schwierig trennbar. Es erwies sich dann auch, da8 das Glykosid mindestens zwei Substanzen enthalten mu8, da es zwar 0.95 Mol Perjodat verbraucht, dabei aber nur 0.15-0.2 Mol Formaldehyd liefert. Es kann daher nur 15-20% Furanosid enthalten. Die Drehung nach


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## Eingegangen am 6. April 1964 Die Glykosidierung des N-Cbo-galaktosamins fiihrt zu einem Gemisch von aund j3-Anorneren, in dem das erstere iiberwiegt. Ausgehend von der a-Benzyl-N-cbo-galaktosaminiduronsaure 2 ) werden Derivate erhalten (Ester, Amid, Nitril), die eine Darstellung der 2.6-Diamino