## Abstract Durch Umsetzung von Carbonsäureanhydriden mit Isopropylidenglycerin in Gegenwart von Natrium wurden die entsprechenden Isopropylidenglycerylester **2** und daraus durch Abspaltung der Schutzgruppe mit Borsäure die α‐Monoglyceride **3** hergestellt. Diese Reaktion ist besonders für die S
Aktivierte Carbonsäurederivate, III. Eine einfache Synthese von Harnstoffen, Urethanen und Isocyanaten
✍ Scribed by Schmidt, Harald ;Hollitzer, Oswald ;Seewald, Alfred ;Steglich, Wolfgang
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1979
- Tongue
- English
- Weight
- 329 KB
- Volume
- 112
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Activated Carbonic Acid Derivatives, IU') Convenient Synthesis of Ureas, Urethanes and Isocyanates
The use of cyclic carbonate 1 for the synthesis of di-and trisubstituted ureas 3, urethanes 7 and isocyanates 5 is described.
Das doppelt aktivierte cyclische
Carbonat 1 wurde von uns als Reagenz fur Peptidsynthesen eingefuhrt '). Da diese Verbindung den Carbonylrest leicht auf Nucleophile Bbertragt, ist sie an Stelle von Phosgen zur Synthese von Kohlensaurederivaten geeignet. Dam wird 1 in aprotischen Losungsmitteln rnit einem Molaquivalent Amin versetzt, wobei bereits bei Raumtemperatur die Urethane 2 entstehen. Bei der Reaktion von 1 mit Alkoholen oder Phenolen zu den Carbonaten 6 muB dagegen in Tetrahydrofuran unter RuckfluB gekocht oder bei Raumtemperatur unter Zusatz von 4-Dimethylaminopyridin 31 mehrere h geruhrt werden. Die Verbindungen 2 und 6 sind genugend aktiviert, um in einem zweiten Reaktionsschritt den Carbamoyl-oder Alkoxycarbonylrest auf ein zweites Molekiil Amin zu iibertragen unter Bildung von substituierten Harnstoffen 3 oder Urethanen 7. Da der zweite Schritt erst beim Erhitzen rasch ablauft, kann die Reaktionsfolge vorteilhaft als Eintopfreaktion durchgefuhrt werden. Das als Nebenprodukt gebildete Sulfon 4 1aBt sich mit gesattigter Natriumhydrogencarbonatlosung leicht entfernen, so daB die Produkte meist sehr rein anfallen. Da 4 mit Phosgen leicht wieder zu 1 regeneriert werden kann, ist das Verfahren auch bei groI3eren Ansatzen okonomisch. Die neue Methode ermoglicht die Synthese von di-und trisubstituierten Harnstoffen. Dabei sollte das primare Amin i m ersten Reaktionsschritt eingesetzt werden, da N,Ndisubstituierte Carbamidsaureester 2 sterisch so gehindert sind, daI3 selbst bei langerem Erhitzen mit Aminen keine Reaktion mehr eintritt. Gegeniiber den herkommlichen Verfahren zur Herstellung unsymmetrischer Harnstoffe aus Isocyanaten oder Carbamoylchloriden und Aminen 4, zeichnet sich unsere Methode durch g r o h Einfachheit aus. Da Phosgen nur zur Herstellung des haltbaren, an der Luft wenig hydrolyseempfindlichen Reagenzes 1 verwendet wird ' ), ist der eigentliche Syntheseschritt gefahrlos durchzufuhren.
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