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Acetessigsäure-diäthylamid und seine Derivate

✍ Scribed by Gustav Ed. Utzinger


Book ID
102855621
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1952
Tongue
German
Weight
817 KB
Volume
35
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


I m Hinblick auf die Tatsache, dass Dialkylamide besonders gute Wirkung als Insect-Repellents aufweisenl) ", schien es von Interesse, Acetessigsaure-diathylamid (I) herzustellen und auf seine Brauehbarkeit zu Synthesen zu prufen. M . Nontagne3) erhielt das Ketosaureamid durch Selbstkondensation von N,N-Diathylacetamid unter der Einwirkung von Athylmagnesiumbromid in 60-65 % Ausbeute, ferner durch Einwirkung von Diathylamin auf Natriumacetessigester in 15 % Ausbeute. Einfacher ware es, Diathylamin auf Acetessigester einwirken zu lassen, doch erhalt man bei der ublichen Ausfiihrung dieser Reaktion bei Zimmertemperatur bekanntlich B-Diathylaminocrotonsaureester. Dagegen gelang es, durch Einleiten von Diathylamindampf in siedenden Acetessigester in 65 % Ausbeute glatt das gesuchte Diathylamid zu erhalten. Es zeigt die bereits von Montagne3) beschriebene FeC1,-Reaktion, ist, im Gegensatz zu Diathylaminocrotonsaureester, in Lauge loslich und ist aueh im Geruch dem Acetessigester ahnlich. Zur Bestatigung der Amidstruktur von I wurden das Semicar-bazon3) und das 2,4-Dinitrophenylhydrazon hergestellt. Acetessigsaure-diathylamid (I) ist auch in verdunnten Sauren loslich. Nach Neutralisieren kann es durch Extraktion zuruckgewonnen werden. Es lost sich in der 150fachen Menge Wasser erst nach 2-3tagigem Stehen. Die langsame Loslichkeit in Wasser und diejenige in verdunnter Saure ist wahrscheinlich mit der Offnung des Chelatringes I1 t+ I11 unter Hydratbildung und Versehiebung des Gleichgewichts zwischen den tautomerenund raumisomerenFormen zu erklaren.


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✍ G. E. Utzinger; A. Hoelle 📂 Article 📅 1952 🏛 John Wiley and Sons 🌐 German ⚖ 530 KB

## Abstract Acetessigsäure‐diäthylamid gab bei der kondensierenden __Michael__‐Addition mit Mesityloxyd 4,6,6‐Trimethyl‐cyclohexen‐(3)‐on‐(2)‐carbonsäure‐(1)‐diäthylamid (XIV). Dieses reagierte mit Hydrazin zu 4,4,6‐Trimethyl‐4,5‐dihydro‐indazolon‐(3) (XIX) und wurde durch Reduktion nach __Clemmens