Stannylradikale R3Sn. kdnnen 1 -Aryl-triazene 1-12 an N3 unter Bildung von Stannylaminen angreifen. Dabei wird in einer S~2n-Reaktion die Arylazogruppe verdrangt (,,induzierter Zerfall") und spaltet N2 ab. Dies tritt bei 1-5 ausschlieBlich ein. Bei 6-12, die an N3 einen als Radikal stabilisierten Su
Abfangreaktionen kurzlebiger Radikale, I. Reaktionen von radikalbildenden Azocarbonsäure-nitrilen mit Organozinn-hydriden1,2)
✍ Scribed by Neumann, Wilhelm P. ;Sommer, Richard ;Lind, Heinrich
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Weight
- 759 KB
- Volume
- 688
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 23. Dezember 1964 Beim thermischen Zerfall von Azoisobuttersaure-und Azocyclohexan-carbonsaure-dinitril erweisen sich aliphatische Organozinn-hydride als wesentlich starkere Radikalfanger als Thiole. Ein Teil der Azomolekule wird radikalisch hydrostanniert, wobei iiber p-Eliminierungen schlieRlich Azine entstehen. Bei Phenylazo-isobuttersaure-nitril ist (bis 100") nur die Hydrostannierung mit Folgereaktionen zu beobachten. -Die einzelnen Reaktionsschritte werden untersucht, auftretende Produkte identifiziert. -Neue a-Trialkylstannylderivate des Isobuttersaure-bzw. Cyclohexancarbonsaure-nitrils werden beschrieben. Die Hydrostannierung von Olefinen und Acetylenen verlauft in allen bisher untersuchten Beispielen radikalisch und kann durch Radikalbildner beschleunigt bzw. erst ermoglicht werden4-6). Als Katalysatoren setzten wir haufig Thielesche Azoverbin-dungen7), z. B. Azoisobuttersaure-dinitril (AIBN) (14), -dimethyl-oder -diathylester ein"5). Deren Zerfall in Stickstoff und energiereiche substituierte Isopropyl-Radikale haben unabhangig voneinander Ziegler und Mitarbeiter g), dann Lewis und Matheson9) sowie Overberger und Mitarbeiter 10) entdeckt. Zahlreiche Beobachter untersuchten diese Vorgange weiterll).
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Eingegangen am 21. Dezember 1978 2,2'-Disubstituierte 2,2'-Azopropane 1 ac (X = C1, PhS, PhO) geben rnit MgSnH und M%Snz eine schnelle radikalische Kettenreaktion zu Acetonazin (3) und MqSnX (fur X = PhO auch Phenol). I d (X = MeCOO) reagiert analog nur rnit MqSnH, rnit M%Sn2 liefern die als Initiat