Arenobufagin, das Hauptbufogenin der sudamerikanischen Krote Bwfo arenamm HENSEL, wurde als Acetylverbindung rnit KMnO, in Aceton oxydiert, wobei saure und neutrale Abbauprodukte erhalten werden konnten. Die rohen Sauren wurden nach Veresterung mit Diazomethan an A1,0, chromatographisch aufgeteilt u
Abbauversuche am Cinobufagin, I. Teil. Über Krötengifte, 15. Mitteilung
✍ Scribed by Jean-Pierre Ruckstuhl; Kuno Meyer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1958
- Tongue
- German
- Weight
- 934 KB
- Volume
- 41
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Cinobufagin (V), das Hauptbufogenin der chinesischen Krotengiftdroge Ch'an su, ist erstmals von SHIMIZU 3 , als Mischkristallisat mit Cinobufotalin isoliert worden. Die Annahme, dass dieses Bufogenin mit dem von ABEL & M A c H T ~) aus dem Gift von Bufo marinus isolierten ((Bufagin o identisch ~e i , ) ~) ~) , konnte von JENSEN & CHEN') widerlegt werden. Reines und einheitliches Cinobufagin beschrieben zum ersten Male KOTAKE & KUWADA~). Die von KOTAKE~) und JENSEN & EVANSg) vorgeschlagene Bruttoformel Cz5H,,0, fur V ist von CROWFOOT lo) 11)-gestiitzt auf rontgenographische Messungen auf C,,H3,0, abgeandert worden, was mit dem von TSCHESCHE & O F F E ~~) erbrachten Nachweis der Steroidnatur dieses Bufogenins in bester Ubereinstimmung steht. 5 der 6 Sauerstoffatome sind bisher in ihrer Funktion eindeutig abgeklart worden und verteilen sich auf die folgenden Gruppen: ein sekundares Hydroxyl,) *) (vermutlich an C-3), den Lactonring13) und eine Acetoxygruppel4). Letztere wird schon durch KHCO, verseift, wodurch IV entsteht, welches identisch ist mit Substanz A aus Ch'an Su15). Uber die Funktion des 6. und letzten Sauerstoffatoms des Cinobufagins vermochten die bisherigen Untersuchungen keine Anhaltspunkte zu liefern. TSCHESCHE & OFFE 13) haben aus Analogiegrunden angenommen, dass dieses in einer tertiaren HO-Gruppe an C-14 zu plazieren sci, und schlugen fur Cinobufagin die Teilformel I vor. Etwas weiter gingen dann KOTAKE & KUWADA~,) mit dem Formelvorschlag 11.
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Aus dem Inetitut fur phyeikalische und chemieche Forechung in Tokio.] (Eingelanfen am 3. Mai 1928.) Die Giftigkeit der Krote ist auch im Osten seit alters bekannt und in China wie in Japan werden noch heute Krotensekrete als Heilmittel gegen Herzleiden, Magenschmerzen usw. angewendet. Eine chemisch