Zur schnellen Bestimrnung der GroRenverteilungen von Partikeln, die in Gasen oder in Fliissigkeiten dispergiert sind, lassen sich rnit Vorteil Streulicht-MeDverfahren einsetzen, vorausgesetzt die dispersen Systeme sind einer optischen Messung zuganglich. Man unterscheidet die sog. Zahlverfahren von
67. Leistungsvergleich der Methoden zur Bestimmung von Partikelgrößen und Partikelgrößenverteilungen im Submikron-Bereich
✍ Scribed by Dr. rer. Nat. H. Lange
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1993
- Tongue
- German
- Weight
- 157 KB
- Volume
- 65
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Ausgleichsrechnung (Wilson-Plot-Technik) aus stationaren MeBdaten beider Fluidstrome in einem groBeren Reynolds-Zahl-Bereich gewonnen.
In dieser Arbeit wird eine instationare Versuchs-und Auswertungsmethode vorgestellt, mit der der mittlere Warmeiibergangskoeffizient und der Dispersionskoeffizient auf einer Seite der Austauschflache in einem einzigen Versuch ermittelt werden konnen. Das Verfahren laat sich auf beide Fluidstrome getrennt anwenden.
Bei dem Verfahren wird die Austauschflache nur von dem zu untersuchenden Fluid iiberstromt, die andere Seite der Austauschflache wird als adiabat angenommen und moglichst gut isoliert (z. B. Fullung mit Luft). Der zu untersuchende Stromungskanal wird von einem zeitlich konstanten Massenstrom durchstromt. Am Eintritt wird wahrend desversuches durch periodisches Mischen von kalten und warmen Mengenstromen eine periodischeTemperaturschwingung erzeugt, die sich in Stromungsrichtung fortpflanzt und durch Warmeaustausch mit der Wand (Austauschflache) gedampft wird. Die Temperaturschwingungen am Ein-und Austritt werden kontinuierlich gemessen. Durch Fourier-Analyse werden die Grundschwingungen herausgefiltert, und man erhalt deren Amplitudenverhaltnis und Phasenverschiebung. Mit Hilfe einer neu entwickelten analytischen Losung des Problems kann man diese GroBen auch berechnen, und durch Vergleich erhalt man aus einem Versuch den mittleren Warmeubergangskoeffizienten und den Dispersionskoeffizienten (scheinbare axiale Warmeleitfahigkeit). Das MeRverfahren wird an zwei von Wasser durchstromten Beulrohren aus Kupfer getestet. Es wurde im laminaren, im turbulenten und im Ubergangsbereich gemessen (1200 I Re I 9000). Dabei wurden Dispersionskoeffizienten und Warmeiibergangskoeffizienten in Abhangigkeit von der Reynolds-Zahl gewonnen. Es ergaben sich unterschiedliche Abhangigkeiten der Dispersionskoeffizienten im laminaren und turbulenten Bereich. Bei laminarer Stromung ist die dispersive Peclet-Zahl etwa dem Quadrat der Reynolds-Zahl proportional, Pe -Re2, womit der Dispersionskoeffizient umgekehrt proportional der Reynolds-Zahl ist,
📜 SIMILAR VOLUMES