Kno r r , Studien iiber Tazctomerie. um mir die ungestorte Fortsetzung dieser langwierigen Untersuchung zu sichern.
2. Capitel. Ueber isomere Dibenzoylbernsteinsäureester
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1896
- Weight
- 466 KB
- Volume
- 293
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Die Verbindung ist demnach aus dem w -Dibenzoylbernsteinsaureester entstanden nach der Gleichung : C&77O(, = Cg"HI,O, 4-CJ&.OH.
Ihre Eigenschaften stellen es ausser Zmelfel, dass sie das Lacton der cc -Dibenzoylbernsteinestersaure darstellt, denn sie gleicht in allen Stuckeii dem Isocarbopyrotritarsaureester. Sie giebt wie dieser eine charaktcristische Eisenchloridreaction (blaugriine Farbung) ) ist stark sauer, lost sich dementsprechend in einprocentiger Sodalosung und kann in alkoholischer Losung niit Phenolphtalein als Indicator durcli Normalalkali scharf austitrirt werden. 0,3364 g verbrancliten 10,05 ccm ' /,,, n-Katron ; berccliiiet 10,Ol ccm. Die Liisung des Natriumsalzes zeigt stark reducirende Eigenschaften, schridet z. B. aus Goldchloridlosung in der Iialte Gold ab.
Durch Umsetzung des Natriumsalzes mit den meisten illetallsalzen entstehen Kiederschlage, von denen das blaugrune Ferrisalz und die gelben Baryum-und Bleisalze charakteristisch sind.
Beim Erhitzen auf 2T0--290° liefert das Lacton n i e alle beschriebenen Verbindungen dieser Reihe das bei 28S0 schmelzende charakteristische Chinon.
2. Cupitel.
Ueber isomere Diacetbemsteins~ureester.
Die Untersucliung des Diacetbernsteinsaureesters lieferte ganz ahnliche Ergebnisse wie die des Dibenzoylbernuteinsaureesters. Ich kann mich deshalb hier kurz fassen und namentlich bezuglich der Theorie der Diacylbernsteinsaureester auf das vorhergehende Capitel Perweisen. d u c h der Diacetbernsteinsaureester lionnte in drei isomeren Formen gewonnen werden ) die niit den oben beschriebenen Dibenzoylbernsteinsaureestern correspondiren und der Kurze
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