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Überblick über die Entwicklung und Eigenschaften stickstofflegierter austenitischer Stähle für den chemischen Apparatebau

✍ Scribed by K. Schäfer; Düsseldorf


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1971
Tongue
German
Weight
556 KB
Volume
22
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Die wesentlichen ersten Schritte zur Einfuhrung und Entwicklung der stickstoff legierten austenitischen Stahle sind bereits in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen unternomnien worden. Es liegen umfangreiche Untersuchungsergebnisse aus den Jahren zwischen 1930 und 1940 uber diese Stahle vor, die vor allem mit den Namen F. Adcock (l), F. Rapatz (2), R. Scherer (3,4), H . Schottky (5) und W . Tofaute (5), um nur einige zu nennen, verknupft sind. Es war in erster Linie der vorkriegsbedingten Nickelknappheit zuzuschreiben, die damals weniger den Moglichkeiten der Qualitatsverbesserung durch ein zusatzliches Zulegieren von Stickstoff zu den herkommlichen Chrom-Nickel-Stahlen nachgehen lie& sondern im Stickstoff zusatz eine willkommene Gelegenheit erkannte, Nickel durch den ebenfalls austenitstabilisierenden Stickstoff zu ersetzen. Die damit verbundene Qualitatsminderung war dann ein Grund dafur, daf3 diesc Entwicklung nach dem Weltkrieg ein wenig in Vergessenheit geriet. Das einseitig auf die Verwendung austenitischer Stahle im chemischen Apparatebau ausgerichtete Thema macht es notwendig, zumindest zum gegenwartigen Zeitpunkt eine Gruppe stickstofflegierter austenitischer Stahle von der Erorterung auszuschliefien, namlich die Gruppe der austenitischen Chrom-Mangan-Stahle. Obwohl in der Entwicklung dieser Legierungsgruppe sicherlich grofle Fortschritte erzielt wurden (6), kann man doch feststellen, daf3 eine Verwendung stickstoff legierter Chrom-Mangan-Stahle in der chemischen Industrie mit ihren hohen Anforderungen an die Korrosionsbestandigkeit, Gefugestabilitat und Verarbeitungseigenschaften zur Zeit kaum in Betracht kommt, da das Nickel in den austenitischen Stahlen uber seine austenitstabilisierende Wirkung, die es mit dem Mangan gemeinsam hat, hinaus eine Reihe von Vorzugen gegenuber Mangan aufweist, lwlsozll Nickelgehait in 70 Abb. 1. Einflul? des Nidcelgehaltes austenitischer Stahle rnit rd. 18 o/o Cr auf die Abtragung in 6,5Dioiger HNO, ") Vortrag, gehalten anlafilich des gemeinsamen Syrnposions des VDEh und der DECHEMA am 3. und 4. Dezember 1970 in Frankfurt a. M.


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